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Welche Lebensmittel enthalten die meisten Vitamine?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:43
Vitamine sind natürliche, essenzielle Inhaltsstoffe unserer Nahrung.
Der Körper kann diese nicht oder nur in geringer Menge herstellen. Für verschiedene Stoffwechselvorgänge sind diese aber unerlässlich. Bereits 400 v. Chr. wurde von Hippokrates die Vitamin-C-Mangelkrankheit Skorbut entdeckt. Sie führt zu Muskelschwund, Infektanfälligkeit, Gelenkentzündungen und Müdigkeit. Nur eine ausreichende Menge an Vitamin C im Körper kann diese Erkrankung vermeiden. Wie kommen die Vitamine von unserem Essen in unseren Körper? Wir unterscheiden fettlösliche und wasserlösliche Vitamine. Bei gleichzeitiger Fettzufuhr können die fettlöslichen Vitamine im Körper aufgenommen und gespeichert werden. Zur Vermeidung einer Überdosierung sollten diese nur in geringem Umfang ergänzt werden. Wasserlösliche Vitamine werden vom Körper direkt resorbiert und bei einem Überschuss über den Urin wieder ausgeschieden. Die meisten Vitamine sind hitze-, licht- und sauerstoffempfindlich, weshalb sie auf eine möglichst vitaminschonende Aufbewahrung und Zubereitung angewiesen sind. Empfehlenswert ist ein Biofresh Kühlschrank mit einer Nullgradzone für Obst und Gemüse. Am natürlichsten ist die Rohkost. Das Gemüse nur dünsten und bissfest genießen.

  • Mit einer vollwertigen gemischten Kost nehmen wir die Vitamine in ausreichender Menge zu uns. Bei besonderen Belastungen wie Schwangerschaft, Krankheit oder Rauchen kann sich der Vitaminbedarf erhöhen.

Zu den fettlöslichen Vitaminen gehören:

  1. Vitamin A kommt in Leber, Milch und Milchprodukten, Eigelb und Grünkohl vor. Es stärkt das Immunsystem und sorgt für gesunde Haare, Haut und Augen. Eine seltene Überdosierung führt zu Hautschäden und einer Lebervergrößerung. Die Vorstufe des Vitamin A ist das Provitamin A und findet sich in Karotten, Petersilie, Tomaten, Spinat und Paprika.
  2. Vitamin D ein Inhaltstoff von Milch und Milchprodukten, Leber, Fisch und Butter. Die Bildung von Knochen, Zähnen wird unterstützt und die Calciumaufnahme gefördert. Bei Überdosierung erfolgen Kalkablagerungen in Organen und Blutgefäßen. Es kann zu Nierenschäden kommen.
  3. Vitamin E als Bestandteil in Eier, Innereien, pflanzliche Öle und Fette, Milch und Milchprodukte, Avocado, Nüssen und Fisch sorgt in unserem Körper für einen Zellschutz.
  4. Vitamin K in grünem Gemüse, Getreide, Tomaten, Leber, Milch und Milchprodukten unterstützt die Blutgerinnung und schützt uns vor dem Verbluten.

 

Die wasserlöslichen Vitamine sind:

  1. Die Vitamine B1, B2,B3B5, B6 und B12 sind in Vollkornprodukten, Leber, Schweinefleisch, Hefe, Milch und Milchprodukten. Sie sind wichtig für den Stoffwechsel und das Nervensystem.
  2. Vitamin C ist in Zitrusfrüchten, Paprika, Kiwi, Weißkohl und Kartoffeln enthalten. Es dient der Immunabwehr, der Bildung und Erhaltung von Bindegewebe und verbessert die Eisenaufnahme im Körper.

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