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Welcher Sekt zu welchem Anlass?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:52
Jeder liebt sie, die stilvollen Begleiter aller wichtigen Ereignisse.
Sekt und andere Schaumweine werden immer dann aus dem Hut gezaubert, wenn es etwas zu feiern gibt. Doch welcher Sekt ist zu welchem Anlass sinnvoll einzusetzen und wo liegen die geschmacklichen Unterschiede, von denen oft die Rede ist? Muss es immer der teuerste, der scheinbar edelste sein?

  • Der Sekt sollte immer kühl genossen werden. Beim Kauf des Sektes ist darauf zu achten, dass man sich auch hier der richtigen Temperatur versichert. Bei dem Entkorken ist darauf zu achten, dass der Sekt nicht geschüttelt wird.

Um einen perfekten Sektgenuss haben zu können braucht man neben dem Sekt noch einige andere Kleinigkeiten. Diese sind nicht zwingend notwendig, können den Genuss aber steigern.

  • Ein Sektkühler sollte dabei sein. Dieser hält den Sekt herrlich kühl und sorgt im Sommer für langen Genuss.
  • Sektgläser sollte man auch haben, diese haben eine längliche Form, weswegen sie auch Sektflöte genannt werden. Diese Glasform hat auch seinen Sinn: Dank der großen Glasoberfläche perlt der Schaumwein hier herrlich, das Klingen der Gläser stimmt sinnlich auf den kommenden Genuss an und die langen Stiele sorgen dafür, dass man länger ein kühles Nass vorfindet. Niemals sollte man den Sektkelch am Getränkerand anfassen, hierbei wird der Sekt erwärmt, der Geschmack leidet.

Welcher Sekt zu welchem Anlass?

  1. Zunächst sollte man seine eigenen Vorlieben prüfen. Mag man es lieber süß oder darf es durchaus etwas trockener sein. Ein begeisterter Trockentrinker wird sich nicht von einem zuckersüßen Schaumwein locken lassen. 
  2. Ist diese Vorliebe festgestellt muss man prüfen wie wichtig der Anlass ist. Wegen eines gelungenen Tages einen 100 € Sekt zu öffnen macht keinen Sinn. Will man etwas sehr besonderes genießen, so ist der Kauf eines der seltenen Rose Sekte zu empfehlen. Diese bekommt man meist nur beim Fachhändler oder bei dem Direktvertrieb.
  3. Sind Vorliebe und Preisrahmen abgeprüft geht es an den Kauf. Doch zuvor muss man noch prüfen an welchem Abschnitt des Tages der Schaumwein eingesetzt wird. 
  4. Handelt es sich um ein Sektfrühstück, so darf es gerne etwas lieblicher sein. Stößt man spät am Abend einmal auf etwas besonderes an, so kann man zu einem trockenen Tropfen greifen. 
  5. Möchte man den Sekt als Aperetiv reichen, kann man sich durchaus auch auf einen trockenen Schaumwein verlassen - dieser schafft Appetit und macht die Geschmacksnerven nicht bereits vor dem ersten Gang kaputt.
  6. Will man etwas ganz besonderes hinzugeben, kann man etwas Hibiskussirup oder Holunderbeersaft zum Schaumwein geben.

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