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Wie macht man eigenen Wein?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:45
Um Wein selber zu machen, gibt es die unterschiedlichsten Varianten.
Jeder kann seinen Wein natürlich so verfeinern, wie er es gerne hätte. Wer denkt, das er das so oder so nicht schaffen wird, der wird mit diesem Rezept schnell eines besseren belehrt. Von welcher Marke der Traubensaft ist, kann jeder selber entscheiden. Jedoch sollte man beachten, das der teuerste Saft nicht gleich der Beste ist.

  • 4-6 leere Glasflaschen
  • 3 Kartons oder Flaschen von 100%gen Traubensaft (1Liter)
  • Backhefe trocken
  • Kristallzucker
  • Papierserviette
  • Tesafilm oder Gummiringe
  • 2-3 cl Wasser, einen Trichter

  1. 3 Kartons oder Flaschen von Traubensaft in vier Teile teilen und schon einmal eine leere Flasche bereit stellen.
  2. Zweieinhalb Esslöffel Kristallzucker in jede Flasche hinzugeben und schütteln. Es muss so lange geschüttelt werden, bis der Zucker komplett aufgelöst ist. 
  3. In ein Glas 2-3cl Wasser (sauber, Zimmertemperatur), ½ Teelöffel Backhefe sowie 1 Teelöffel Kristallzucker geben. Alles so lange mischen bis die Backhefe und der Zucker aufgelöst sind. 
  4. Glas mit einem Gegenstand ihrer Wahl abdecken und an einem Ort stellen, wo es dunkel ist. Auf der Oberfläche des Wassers wird sich innerhalb kürzester Zeit eine dicke Schaumschicht bilden. Je höher die Temperatur ist, um so schneller geht das. 
  5. 3 Teelöffel des Zucker-Hefe-Wassers und ein viertel der Schaumschicht zu jeder der Traubensaftflaschen hinzugeben. Um die Mischung vollständig zu sichern, können die Flaschen geschüttelt werden. 
  6. Die Hälse der Flaschen nun mit Papierservietten abdecken. So kann keine Luft eindringen aber Gase, welche beim Fermentierungsverfahren entstehen, können trotzdem entweichen. Bei breiten Hälsen sollte man 3 Schichten verwenden und bei engen Hälsen reichen zwei Schichten aus. 
  7. Damit die Papierservietten auch halten, kann man sie mit Tesafilm oder auch Gummiringen befestigen. Aber bitte darauf achten, dass die Papierserviette nicht komplett mit Tesafilm abgedeckt wird. Die Flaschen an einem dunklen, geruchlosen Ort stellen. Die ideale Fermentierungstemperatur liegt bei 25°C. 
  8. Flüssigkeit alle 1-2 Tage dreimal schütteln. 
  9. 4 Flaschen werden nun auf drei Flaschen übertragen. Dabei die Flüssigkeit so viel wie möglich sprudeln lassen. Die Ablagerung sollte aber nicht übertragen werden. Die Hälse der Flaschen nach jeder Übertragung wieder abdichten und wieder an einem dunklen, geruchlosen Ort stellen.
  10. Während jeder Übertragung sollte man sein Produkt auch probieren.
  11. Der Wein sollte klar und ohne Satz sein.

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