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Wie macht man eine Minestrone?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:45
Gemüsesuppen und Eintöpfe sind sehr abwechslungsreich und schmackhaft zu gestalten.
Sie können mit und ohne Fleisch, in der Regel aber hauptsächlich mit Gemüse, Kartoffeln oder Hülsenfrüchten hergestellt werden. Die Auswahl der Gemüse und Geschmackszutaten kann je nach Jahreszeit und je nach persönlichem Geschmack variieren.

  • 30 g Öl
  • 1-2 Zwiebeln
  • 1 kg Gemüse nach Wahl:
  • 3-4 Karotten
  • 1 kleine Sellerieknolle
  • 3 Stangen Lauch
  • 1 kleiner Blumenkohl
  • 125 g grüne Bohnen oder
  • 250 g grüne junge Erbsen
  • 750 g Kartoffeln
  • Salz, Pfeffer
  • ca. 500 ml Brühe
  • 3-4 Petersilienwurzeln

  1. Kartoffeln waschen und schälen und gut gewaschenen Lauch in Scheiben schneiden. Blumenkohl in Röschen schneiden. Bohnenfäden entfernen und in Stücke brechen. Übrige vorbereitete Gemüse in Streifen oder Scheiben schneiden, Erbsen zugeben.
  2. Feingeschnittene Zwiebeln in Fett andünsten, vorbereitete Gemüse und Kartoffeln lagenweise einscheichten und würzen. Dabei sollte die unterste Lage aus Gemüse und die oberste Schicht aus Kartoffelscheiben bestehen. 
  3. Die gut abgeschmeckte heiße Brühe seitlich zugießen und zugedeckt bei mäßiger Hitze weich dünsten.
  4. Garzeit etwa 30-40 Minuten.
  5. Zum Anrichten mit frischer, gehackter Petersilie besträuen.
  6. Gemüse können nach Belieben ausgetauscht und verändert werden, jedoch ist stark färbendes Gemüse wie Rotkraut, rote Rüben oder Spinat sowie eine größere Menge von stark blähendem Gemüse, z.B. Kohl, ungeeignet.


Tipp:

  1. Zutaten in der Regel lagenweise einschichten und würzen. Als unterste Schicht Zwiebel, Fleisch oder Gemüse in Fett andünsten - nicht Kartoffeln, um ein Anlegen und evtl. Anbrennen zu verhindern.
  2. Zutaten mit längerer Garzeit oder sehr starkem Geschmack (z.B. Sellerie) etwas kleiner schneiden im Verhältnis zu den anderen Zutaten.
  3. Stets mit abgeschmeckter, heißer Flüssigkeit seitlich aufgießen, nach Bedarf etwas heiße Flüssigkeit seitlich nachgießen.
  4. Bei guter Hitze andünsten, bei mäßiger Hitze gardünsten, nicht rühren, statt dessen leicht schütteln, nicht länger als nötig garen.
  5. Beim Anrichten durch Zugabe frischer Kräuter aufwerten.
  6. Gut schließendes, schweres, nicht zu weites Geschirr oder feuerfestes Glas- oder Tongeschirr (mit Deckel!) bevorzugen. Dampfdrucktöpfe verkürzen die Garzeit wesentlich!

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