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Wie stellt man selbstgemachte Maki her?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:47
So wird im folgenden gezeigt wie man leckeres Maki (Rolle) selbst zubereitet.

Mittlerweile hat sich Sushi auch in unseren Breitengraden etabliert. Diese leckeren Häppchen aus Japan werden in unzähligen Sushi-Bars bzw. Restaurants angeboten und bieten durch ihre beliebige Zusammensetzung mit Gemüse, rohem Fisch und gesäuerten Reis eine unverwechselbare Vielfalt an. All das kann man, mit dem nötigen Know-How, auch zu Hause genießen. So wird im folgenden gezeigt wie man leckeres Maki (Rolle) selbst zubereitet:

  • Zu Beginn muss der Reis gründlich gewaschen werden, dabei sollte er auch eine Stunde lang abtropfen und ausquellen. 
  • Nach der Zugabe von ein wenig Wasser lässt man den Reis mit fest verschlossenen Deckel kurz aufkochen, bevor die Hitze heruntergeschaltet wird. Etwa 15 Minuten muss der Reis danach köcheln, ohne dass der Deckel geöffnet wird. Zusätzlich sollte man nicht nur beim Schneidevorgang das Messer mit Essigwasser befeuchten, sondern auch die Hände für die Belegung der Nori-Blätter.

Zutatenliste:

  • 50 g Rucola
  • 2 EL Mirin
  • 1 EL Zucker 
  • 3 EL helle Sojasauce
  • 4 getrocknete Tongu-Pize
  • 80 g Omelett 
  • 2 geröstete Noriblätter
  • vorbereiteter Sushi-Reis (siehe Teil 3)
  • 1 TL Wasabipaste (bei Futo Maki)
  • Essigwasser

  1. Tongue Pilze einweichen und kochen lassen - Getrocknete Pilze werden mit 150 ml kochendem Wasser übergroßen. Sie müssen zuerst 20 Minuten einweichen und werden erst dann abgespült, wobei die Stiele entfernt werden. Das Einweichwasser sollte man durch ein feines Sieb in einen kleinen Topf gießen.
  2. Omelett und Pize schneiden - Im Einweichwasser werden die Pilzhüte mit Sojasauce, Mirin und Zucker 10 Minuten geköchelt. Danach sollte man alles abgießen und abtropfen lassen. Rucola wird zudem gewaschen und von den harten Stielen befreit, die Blätter werden darauf trockengetupft und grob zerkleinert. Das Omelett sollte man vorzugsweise in Streifen schneiden. 
  3. Reis auf Nori-Blatt verteilen - Nachdem das Nori-Blatt auf der ausgerollten Makisu (Bambusmatte) liegt, wird der Seetang mit einer Schicht Reis von etwa einem Zentimeter bestrichen. Hier gilt es zu beachten, dass man oben und unten einen Streifen frei lässt, an den Seiten aber nicht. 
  4. Futo Maki rollen - Zuerst wird ein halber Teelöffel Wasabi quer über die Reisschicht aufgestrichen. Danach wird die Hälfte der vorbereiteten Zutaten auf den Reis gelegt und zu einer dicken Rolle geformt. Das Zusammenrollen soll mit Hilfe der Bambusmatte möglichst eng von statten gehen. Um das Sushi zu vollenden, muss man die Rolle mit Hilfe der Makisu fest zusammendrücken. Danach schneidet man mit einem scharfen, in Essigwasser getauchten Messer die Futo-Maki-Rolle in jeweils acht gleich große Teile. Die andere Hälfte der Zutaten wird natürlich für die nächste Rolle verwendet.


Allgemeine Hinweise:

  • Für einen perfekten Sushi-Reis braucht es folgende Schritte: 
  • Zu Beginn muss der Reis gründlich gewaschen werden, dabei sollte er auch eine Stunde lang abtropfen und ausquellen. 
  • Nach der Zugabe von ein wenig Wasser lässt man den Reis mit fest verschlossenen Deckel kurz aufkochen, bevor die Hitze heruntergeschaltet wird. 
  • Etwa 15 Minuten muss der Reis danach köcheln, ohne dass der Deckel geöffnet wird. Zusätzlich sollte man nicht nur beim Schneidevorgang das Messer mit Essigwasser befeuchten, sondern auch die Hände für die Belegung der Nori-Blätter.

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