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Wie ungesund ist Pizza?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:28
Pizza hat einen schlechten Ruf. Fettig, kalorienreich und ungesund ist das nicht gerade schmeichelhafte Urteil.

Pizza hat einen schlechten Ruf. Fettig, kalorienreich und ungesund ist das nicht gerade schmeichelhafte Urteil. Allerdings erfreut sich die Pizza seit Jahren wachsender Beliebtheit. Der Verbrauch steigt kontinuierlich an. Im Jahre 2012 wurden in Deutschland 825 Millionen Tiefkühlpizzen verkauft, das sind etwa 10 Pizzen pro Kopf. (Zum Vergleich: 2007 waren es 722 Mio.) Hinzu kommen all die Pizzen, die in unzähligen Pizzerien über den Tisch gehen. Wie ungesund aber ist die Pizza nun wirklich? Die eindeutige Antwort: Das kommt darauf an!

Die Masse machts

Die „gesunde“ Variante:
Die Leute aus Neapel behaupten, die Pizza erfunden zu haben. Die süditalienische Stadt legt Wert darauf, die einzig wahre Version, „la vera pizza napoletana“, kreiert zu haben. Und der Mythos wird gepflegt wie eh und je.
Die typisch neapolitanische Version sieht so aus: Dünner, knuspriger Teig, ein Klacks leckere Tomatensoße darauf verteilt, etwas Büffelmozzarella und am Schluss ein paar Blättchen Basilikum dazu. Bravo! Daran ist nichts auszusetzen. Wenig Teig, gesunde Tomatensoße und etwas guter Käse ergeben eine durchaus gesunde Mischung.

Die „ungesunde“ Variante:
Manche Tiefkühlpizzen verwenden Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffe, sowie Geschmacksverstärker und Bindemittel. Besonders die Liebhaber von amerikanischen Pizzen wollen massigen Teig, extra viel Käse und vielleicht noch fette Salami dazu. Viele Kalorien und ungesundes Fett ergeben eine ungünstige Bilanz.
Paracelsus (1493–1541) hat es vor 500 Jahren schon auf den Punkt gebracht: Allein die Menge macht das Gift, sagte er. Er lebte zwar in der Schweiz, aber sicher hätte er die neapolitanische Variante vorgezogen. 

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