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Wieviele Kartoffelsorten gibt es?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:03
Wie viele Kartoffeln gibt es insgesamt?

Kartoffelpüree, Bratkartoffeln oder Pellkartoffeln - Kartoffeln sind nicht nur als Beilage eine ideale Speise, sondern auch als Hauptgericht. Doch welche Sorten gibt es und was eignet sich für welches Gericht?

  • Die Eigenschaften der Kartoffeln kannst du meist auf der Verpackung sehen.
  • Ansonsten kannst du natürlich auch einen Mitarbeiter im Laden oder den Verkäufer am Markt fragen.
  • Kartoffeln werden unter der Erde geernet, sind aber keinesfalls Wurzeln, wie viele Leute denken. Es handelt sich dabei um eine Knolle. Auch der Anbau von Kartoffeln ist weniger aufwenig als viele Leute meinen. 

Kartoffelsorten und Anwendungsgebiete

Die existierenden Kartoffelsorten:

  1. Es gibt im Moment etwa 5500 verschiedene Kartoffelsorten.
  2. Diese Sorten lassen sich jedoch in verschiedene Kategorien einteilen, um den Überblick zu behalten.

 

Unterschiedliche Verwendungszwecke der Kartoffel:

  1. Die meisten Sorten sind für das herkömmliche Kochen bestimmt und sind damit Speisekartoffeln.
  2. Daneben gibt es noch Stärkekartoffeln, die als natürlicher Rohstoff verwendet werden.
  3. Wirtschaftssorten werden für die Gewinnung von Stärke und Alkohol genutzt.
  4. Pommes im Tiefkühlregal stammen auch von Kartoffeln, die Sorte dafür ist zum Beispiel die "Markies".
  5. Für Chips oder Kartoffelpüree wird beispielsweise die Sorte "Europrima" verwendet.

 

Der Erntezeitpunkt bestimmt die Reifegruppe

  1. Die frühreifen Kartoffeln werden im Juni oder Juli geerntet, ihre Vegetationsperiode beträgt 90 - 110 Tage.
  2. Dauert die Vegetationsperiode 120 - 140 Tage an, so handelt es sich um eine mittelfrühreife Sorte, diese wird meist im August geerntet.
  3. Außerdem gibt es noch die mittelfrühspäten Kartoffelsorten, die etwa 140 - 160 Tage auf dem Feld vor der Ernte verbringen.

 

Die Kocheigenschaften der Kartoffel

  1. Besonders für die Zubereitung in der Küche ist die Kocheigenschaft ausschlaggebend.
  2. Festkochende Sorten eignen sich vor allem für Salate oder Pellkartoffeln. Beispiele sind Ostara, Linda oder Selma. Sie behalten ihre Struktur beim Kochen, zerfallen nicht und besitzen eine glatte Schnittfläche. 
  3. Daneben gibt es die vorwiegend-festkochenden Kartoffeln, die auch für Aufläufe, Suppen oder Kartoffelrösti genutzt werden können. Christa, Berber oder Arnika sind Sorten, die dafür geeignet sind.
  4. Die letzte Eigenschaft nennt sich "mehlig kochend". Sorten wie Adretta, Alma oder Hermes zeichnen sich durch ihren hohen Stärkegehalt aus und zerfallen beim Kochen. Daher eignen sie sich perfekt für Suppen, Klöße oder Kartoffelpuffer.

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