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Wok kochen - Zubereiten wie ein Profi?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:51
Gerichte aus dem Wok gelingen nicht nur schnell und einfach sondern auch sehr lecker.

Gerichte aus dem Wok gelingen nicht nur schnell und einfach, diese Art der Zubereitung ist auch besonders vitaminschonend. Sein großer Vorteil: zur selben Zeit stehen ganz unterschiedliche Temperaturstufen zur Verfügung. Das Gargut kann zuerst am Wokboden scharf angebraten werden, dann zum Wokrand geschoben und dort nachgegart werden.

  • Der Wok sollte am besten aus Stahl, Edelstahl oder Gusseisen sein. Die ideale Größe beträgt 30 cm Durchmesser oder mehr. 
  • Willst Du einen klassischen Wok mit rundem Boden verwenden, benötigst Du ein kleines Unterstellgerüst, es gibt aber für den europäischen und amerikanischen Markt auch Woks mit flachem Boden. 

Weitere Kochutensilien:

  • ein passender Pfannenwender, an die Rundung des Woks angepasst
  • Schaumlöffel zum Entnehmen des Brat- oder Frittiergutes und eventuell ein spezielles halbrundes Abtropfgitter, das beim Wok am Innenrand eingehängt wird, so dass das abtropfende Fett wieder in den Wok zurückrinnt.

  1. Bereite alle Zutaten vor. Ist der Wok erst heiß, hast Du zum Abwiegen oder Kleinschneiden keine Zeit mehr!
  2. Erhitze den leeren Wok ohne Öl oder Fett. Verwende unbedingt hitzeresistente Fette wie Kokosfett, Butterschmalz oder Sesam-Öl.
  3. Prüfe, ob der Wok die optimale Temperatur hat; dazu spritzt Du einige Tropfen Wasser hinein. Bilden sich am Wokboden kleine Wasserkugeln, hat der Wok Betriebstemperatur erreicht.
  4. Gib das Öl oder Fett in den Wok. 
  5. Füge nach und nach die Zutaten zu, und zwar der Dauer der benötigten Garzeit entsprechend. 
  6. Also beispielsweise zuerst das Fleisch, dann die Zwiebeln und zuletzt die Brokkoli. 
  7. Rühre dabei die ganze Zeit schnell von innen nach außen. Diese Methode nennt sich „Wirbeln“; die Zutaten werden dabei ständig zwischen dem sehr heißen Wokboden und dem kühleren Wokrand hin und her geschoben. So garen sie sehr schnell und gleichmäßig, bleiben saftig und behalten ein Optimum an Vitaminen. 
  8. Bei sehr festen Gemüsesorten, wie Sellerie oder Karotten, gibst Du nun Flüssigkeit zu und schmorst die angebratenen Zutaten bei schwacher Hitze und mehrmaligem Umrühren so lange, bis sie die gewünschte Bissfestigkeit erreicht haben. 
  9. Saucen erst gegen Ende der Garzeit zugeben, um ein Anbrennen zu vermeiden.

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