Foto: Shutterstock.com

DIY - T-shirts pimpen? - Einige Ideen

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 14:23
Aus alt mach' neu: T-Shirts pimpen geht in vielerei Variationen!

T-Shirts zählen zu den wohl beliebtesten Basic Utensilien der modeinteressierten Menschen - vor allem deswegen, weil diese Stoffeinteiler zu vielen anderen Kleidungsstücken problemlos kombinierbar sind. Die Shirts sind in so gut wie jedem Modegeschäft und dazu zu einem erschwinglichen Preis erhältlich. Ob mit Finger, Nadel oder Maschine - Heute zeigen wir verschiedene Möglichkeiten, einfachen T-Shirts das gewisse Etwas zu verpassen und den eigenen Kleiderschrank etwas aufzupeppen!

  • Wenn T-Shirts zu langweilig aussehen, kann man diese ganz leicht etwas aufpeppen.
  • Alte Kleidungsstücke müssen dabei nicht weggeschmissen werden. Auch diese kann man dazu verwenden!

Für die erste Variante benötigen wir:

  • ein T-Shirt mit Ärmeln und Rundhalsausschnitt
  • eine Schere
  • ein Lineal
  • und einen gut sichtbaren Faserstift

 

Das zweite T-Shirt-Styling setzt folgende Utensilien voraus:

  • ein T-Shirt
  • eine ausreichende Menge farbigen oder gemusterten Stoff
  • Nadel sowie Faden (optional: Nähmaschine)
  • eine Vielzahl von Stecknadeln
  • ein Bildmotiv auf einfachem Blattpapier (gezeichnet oder gedruckt)
  • eine Schere

 

Die dritte Variante braucht diese Materialien:

  • ein T-Shirt
  • eine spiegelverkehrte Bildvorlage
  • Transfer- sowie Transparentpapier
  • ein Bügeleisen
  • und natürlich eine Schere

 

Für die vierte und letzte Aufpeppmethode benötigst Du:

  • ein weißes T-Shirt
  • Textilfarbe
  • einen Eimer

T-Shirts in verschiedenen Variationen aufpeppen - So geht's

Auffällige Raffungen:

  1. Nimm ein ganz normales T-Shirt mit einem Rundhalsausschnitt zur Hand.
  2. Schneide dann mit einer Schere den runden Ausschnitt sowie die Ärmel auf beiden Seiten des Shirts ab.
  3. Auch der Saum, am unteren Rand des T-Shirts, wird mit der Schere abgetrennt. Werfe dieses lange Stück aber nicht weg, wir brauchen es später zum Verzieren des aufgepeppten Shirts noch!
  4. Jetzt nimmst Du das T-Shirt in beide Hände und drehst es auf die linke Seite um. Zur Kontrolle: Die linke Seite ist diejenige, auf die wir unsere Wäsche vor dem Waschen in der Waschmaschine drehen.
  5. Lege dann das umgedrehte T-Shirt glatt und ohne jegliche Falten auf eine Arbeitsfläche vor Dich.
  6. Nimm nun ein Lineal zur Hand und ziehe damit und mit einem Faserstift in der Mitte Deines Shirts einen senkrechten Strich.
  7. Im rechten Winkel zu der eben gezogenen Linie, also waagerecht, zeichnest Du mit jeweils 2,5 Centimeter Abstand solange Striche auf das T-Shirt, bis Du am Ende der senkrechten Linie angekommen bist. Die Breite dieser waagerechten Striche sollte niemals mehr als 7 Centimeter betragen!
  8. Die Schere darf nun endlich zum Einsatz kommen: Schneide an der mittleren FaserstrichLinie entlang.
  9. Gleiches geschieht auch mit den rechtwinkligen Linien, schneide diese also ebenfalls mit der Schere durch. Es sollten viele Fransen entstehen.
  10. Als nächstes legst Du das Shirt wieder glatt und faltenfrei vor Dich auf die Arbeitsfläche.
  11. Nun verknotest Du jeweils eine rechte mit der linken Fransen und gehst solange so vor, bis Du am Ende der senkrecht durchtrennten Schnittstelle angekommen bist.
  12. Probiere das T-Shirt einmal an und schaue wie es fällt. Wir machen an dieser Stelle noch weiter, da wie wir finden das aufgepimpte Shirt noch etwas unförmig ist.
  13. Nimm den vorhin abgeschnittenen Saum zur Hand und falte ihn einmal in der Mitte und schneide genau an dieser Stelle alles mit einer Schere durch, um zwei gleichlange Saumstücke zu erhalten.
  14. Du fängst hinten an, das eben halbierte Saumband mit dem T-Shirtstoff im Kragenbereich zu verdrehen, bis das Shirt nach Deinem Geschmack gut am Körper liegt.
  15. Genau das Gleiche machst Du mit dem anderen Saumband und dem vorderen Bereich des T-Shirts.
  16. Bringe dann das Saumband mit drehenden Bewegungen nach vorne und jeweils nach hinten, um es anschließend fest verknoten zu können.

 

Absolute Hingucker - Stoffapplikationen:

  1. Bei dieser Variante stehen Dir bei den Stoffmotiven eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Verfügung.
  2. Lege ein ausreichendes Stück farbigen oder bemusterten Stoff - je nachdem was Du mehr magst - glatt und schön ausgebreitet auf Deine Arbeitsfläche.
  3. Nimm nun ein einfaches Blattpapier zur Hand und zeichne darauf das Motiv, welches Du auf Dein T-Shirt transportieren möchtest. Solltest Du zeichnerisch talentfrei sein, so kannst Du natürlich auch die verschiedensten Motivvorlagen mit dem Computer und den dazu richtig installierten Drucker ausdrucken.
  4. Schneide dieses Motiv dann genauestens aus und platziere es auf den vor Dir liegenden Stoff.
  5. Danach steckst Du das Motiv mit einer genügenden Anzahl von Stecknadeln auf dem Stoff fest und schneidest anschließend mit einer stoffgeeigneten Schere das Bildmotiv aus.
  6. Anschließend ziehst Du die Stecknadeln wieder heraus und kannst entweder mit der Hand oder der Nähmaschine die Stoffapplikation auf Deinem T-Shirt festnähen. Bedenke dabei, dass das Nähen viel leichter von der Hand gehen wird, wenn Du alles erneut mit Stecknadeln befestigst.
  7. Auf diese Weise lassen sich die unterschiedlichsten T-Shirt Styles kreieren. Natürlich kannst Du auch mehr als nur ein Bildmotiv auf Dein Shirt verewigen.

 

Druckapplikationen mit dem Bügeleisen erzeugen:

  1. Wenn Dir Nähen nicht sonderlich viel Spaß bereitet, kannst Du auch zum Bügeleisen greifen, um Dein Shirt zu pimpen:
  2. Du benötigst erneut eine sauber ausgeschnittene Bildvorlage und natürlich ein Shirt, auf dem das Motiv verewigt werden soll. Am besten geeignet sind dafür Shirts aus reiner Baumwolle.
  3. Die Vorlage des Bildes muss dabei auf einem sogenannten Transferpapier spiegelverkehrt (!) gedruckt werden. Wenn Du zum ersten Mal mit einem Transferpapier arbeitest, so lese Dir auf der Verpackung die gesamte Anleitung durch, um nichts falsch zu machen.
  4. Nachdem Du das Motiv mit der Schere ausgeschnitten hast, platzierst Du es an der gewünschten Stelle auf Deinem Shirt.
  5. Drehe nun das Bildmotiv um und ziehe die Schutzfolie ab. Dann wendest Du die Bildvorlage wieder und platzierst es wie gewünscht erneut auf dem T-Shirtkörper.
  6. Danach musst Du nur noch ein Transparentpapier (dies sollte in der Packung der Transferpapiere mit enthalten sein), über das Bildmotiv legen und mit dem Bügeleisen für einige Sekunden bis Minuten das Motiv auf den Stoff fixieren. Achte dabei aber darauf, dass der restliche Körper des T-Shirts nicht vom Bügeleisen berührt wird, um mögliche Stoffverbrennungen zu verhindern!
  7. Dein Shirt ist nun fertig und kann präsentiert werden. Generell sind derart bedruckte T-Shirts bei nicht mehr als 30 Grad in der Waschmaschine waschbar.

 

Ein bisschen Farbe ins Spiel bringen:

  1. Farbige T-Shirt sind oftmals ein absoluter Hingucker, noch dazu ist bei einem Färbedurchlauf niemals zu hundert Prozent sicher, welche farbig-gemusterten Formen gezaubert werden.
  2. Nimm einen Eimer zur Hand und gebe darin genügend Wasser sowie Deine gewünschte Textilfarbe (Achte auf die Anleitung bzw. den Beipackzettel der gekauften Textilfarbe). Derartige Textilfarben sind generell in allen größeren Drogeriemärkten erhältlich.
  3. Anschließend gibst Du das Shirt in den Eimer und gewährst der Farbe genügend Einwirkzeit, um sich auf dem T-Shirt entfalten zu können. Dies kann mehrere Minuten dauern, Du solltest den Eimerinhalt deswegen immer mal wieder ein paar mal umrühren.
  4. Zum Schluss muss das Shirt nur noch trocknen, hänge es also am besten an einem warmen Tag draußen auf der Wäscheleine aus.
  5. Falls Du ein mehrfarbiges Shirt haben möchtest, lässt Du das Shirt nach jedem Färbedurchlauf trocknen und befüllst anschließend einen neuen Eimer mit einer anderen Farbe und gibst dann dort das T-Shirt hinein und gehst wie oben bereits beschrieben vor.

Kommentare