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Letztes Update am 22.10.2014, 14:37
Das erste, das einem meistens ins Auge fällt wenn man einen Mann im Anzug sieht, ist das Sakko.
Doch welche verschiedenen Typen gibt es überhaupt und worauf sollte man achten? Hier ein paar Tipps!

Einknopfsakko

Das Einknopfsakko bietet einen schneidigen aber formalen Look und eignet sich hervorragend für dünne und sportliche Männer. Der tiefsitzende Knopf resultiert in einem langen, schmalen Revers, welches am besten mit einer dünnen Krawatte und einem schmalen Kragen zur Geltung kommt. Von der Farbgestaltung wird Schwarz, Hellgrau, Navy Blau oder Dunkelgrün empfohlen.

 

Zweiknopfsakko

Das Zweiknopfsakko ist praktisch die Standardversion, mit der man eigentlich nie falsch liegt. Nicht zu modisch aber auch nicht so langweilig ist es die perfekte Wahl sowohl für das Büro als auch ein formales Dinner danach. Zugeknöpft wird hier immer der obere Knopf. Wer sein Sakko für den Abend etwas aufpeppen will, kann zu seinem Anzug ein Einstecktuch kombinieren. Bevorzugte Farben hier sind Schwarz, Grau, Hellgrau, Anthrazit oder auch Navy Blau.

 

Dreiknopfsakko

Ein Dreiknopfsakko wirkt etwas formaler kann aber durchaus auch lässiger kombiniert werden. Es muss nämlich nicht immer ein Hemd mit Krawatte sein, ein Rollkragenpullover unter dem Sakko kann auch ein perfektes Tag- und Abendoutfit sein. Normalerweise bleibt immer der unterste Knopf offen, alternativ kann aber auch der oberste und der unterste geöffnet werden. Um den Anzug noch etwas aufzuwerten, sind natürlich auch die Accessoires und vor allem die richtigen Schuhe sehr wichtig.

 

Zweireiher

Zweireiher kennt man zu genüge aus 80er und 90er Jahre Filmen, doch auch heute können sie in moderneren Varianten immer noch modisch und stilvoll sein. Moderne Zweireiher haben meist nur mehr 2 Knopfpaare, welche im Normalfall immer geschlossen bleiben sollten. Wichtig ist auch, dass das Sakko nicht zu eng geschnitten ist und ein Hemd mit einem gespreizten Kragen von Vorteil ist. Bevorzugte Farben sind hier hier gleich wie beim Einknopfsakko.

 

Dreiteiler

Das besondere an einem dreiteiligen Westenanzug ist, dass wenn das Sakko geöffnet wird, der Look immer noch ein sehr schicken und stilvoller ist, weil eben nicht nur das blanke Hemd zum Vorschein kommt. Heutige Westendesigns haben nur mehr 4 Knöpfe und nicht mehr 6-8, weil der Look dadurch einfach moderner wird. So verbindet man perfekt den traditionellen Look des Dreiteilers mit der heutigen Zeit.

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