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Wie kleidet man sich für ein Vorstellungsgespräch?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:44
Ein Vorstellungsgespräch ist das wichtigste Element in einem Bewerbungsprozess.
Es ist die einmalige Chance, dem Bewerbungsempfänger zu demonstrieren, dass man der geeignete Kandidat für die zu besetzende Stelle ist. Die Kleidung spielt in dieser Phase eine nicht zu unterschätzende Rolle. Zum einen soll das gewählte Outfit den Charakter der Persönlichkeit unterstreichen, zum anderen besitzt sie einen hohem Symbolwert.

  1. Die erste Grundregel lautet: Die Kleidung muss der zu besetzenden Stelle angemessen sein. Während sich ein Automechaniker oder eine Gärtnerin ohne weiteres in Jeans und neutralem T-Shirt präsentieren dürfen, wäre dies für einen Ingenieur oder leitenden Angestellten absolut tabu. Hier sind der Anzug für den Mann und das Kostüm für die Dame ein Muss. Unabhängig vom gewählten Stil ist es selbstverständlich, dass die gewählte Kleidung sauber und gepflegt ist. Zerknitterte Hosen oder Blusen machen keinen guten Eindruck und lassen Rückschlüsse auf den Charakter des Trägers zu.
  2. Genau so schädlich ist es, wenn die Kleidung zu bunt oder auffällig ist. Der künftige Bankangestellte sollte also zu seinem dunklen Anzug helles, einfarbiges Hemd mit einer dezente Krawatte wählen, und für die Bewerberin auf die Stelle der Chefsekretärin empfehlen sich gedeckte Farben anstelle einer zitronengelben Bluse mit rotem Schal! Dagegen darf bei einer Bewerbung im künstlerisch-kreativen Bereich durchaus etwas mehr Farbe und Individualität im Spiel sein.
  3. Natürlich muss die Kleidung auch zur Persönlichkeit des Trägers passen. Es sind also das Alter, die Figur und mögliche Besonderheiten zu berücksichtigen. Wer sich seiner Sache gar nicht sicher ist, kann sich an eine der vielen Stilberatungs-Agenturen wenden, die in den letzten Jahren entstanden sind.

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