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Wie man Modelmaße korrekt ausrechnen kann

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:33
Um als erfolgreiches Model arbeiten zu können, muss man besondere Voraussetzungen erfüllen.

Um als erfolgreiches Model arbeiten zu können, muss man natürlich besondere Voraussetzungen erfüllen. Gerade die richtigen Modelmaße sind sehr wichtig und sorgen dafür, ob man Erfolg hat oder nicht. Selbstverständlich können die Modelmaße nicht mit den „herkömmlichen“ Körpermaßen verglichen werden. Models müssen meist außerordentlich schön und gepflegt sein und durch einen perfekten Körper wird die höchste Attraktivität erzielt. Sicherlich sind Modelmaße mit viel Arbeit, strenger Ernährung und Sport verbunden. Doch bevor man dieses Thema angehen kann, sollte man seine Modelmaße berechnen. Manche Frauen sind schon von Natur aus mit Modelmaßen gesegnet und bei anderen wird sich erst beim Abmessen herausstellen, woran noch gearbeitet werden muss.

Bitte beachten

  • Die klassischen Modelmaße 90-60-90 wurden in den 70er Jahren von Marilyn Monroe geprägt.
  • Bei den Modelmaßen wird großer Wert auf die 30 cm Unterschiede gelegt.
  • Jedes Topmodel sollte möglichst in der Nähe der Traummaße liegen.
  • Modelmaße werden für die richtige Präsentation der Kleidung und Produkte der Modefirmen benötigt.
  • Achtung: Das Streben nach gesellschaftlich "vorgegebenen" Aussehen ist als sehr problematisch zu sehen. In der Praxis sind diese Anforderungen aber (leider) nach wie vor noch sehr oft gang und gäbe und diese Anleitung soll eine Hilfestellung sein, um in dieser Branche erfolgreich werden zu können. Allerdings hat jeder Model-Job unterschiedliche Anforderungen und glücklicherweise gibt es durchaus einen Trend, der weg von fragwürdigen Schönheitsidealen geht. Wir halten Ausstrahlung und Selbstbewusstsein wichtiger als "Modelmaße".

Die Modelmaße berechnen

Die "Modelmaße" zu berechnen ist im Grunde recht einfach und man benötigt nur etwas Zeit, ein Maßband und im besten Fall eine helfende Hand. In Modelagenturen wird natürlich noch einmal vermessen und diese Daten dokumentiert. Dennoch sollte man in regelmäßigen Abständen, selber die Maße überprüfen und gegebenenfalls an diesen arbeiten. Damit eine exakte Messung erfolgt, sollte man sich am besten komplett entkleiden. BH und Slip können natürlich angelassen werden. Ebenfalls ist es von Vorteil, wenn man die Messung vor einem Spiegel durchführt. Somit kann man kontrollieren, ob man gerade an den richtigen Stellen misst. Wir empfehlen aber generell, die Messung von einer "helfenden Hand" durchführen zu lassen, da ansonsten das Resultat doch recht stark verfälscht ausfallen kann.

90-60-90 - So werden sie berechnet

  1. Zuerst muss der Brustumfang gemessen werden. Dazu bindet man das Maßband um den Oberkörper. Der Rücken muss dabei mit einbezogen werden. Das Band sollte in Brustwarzenhöhe gehalten werden und hier kann dann der Umfang abgelesen werden. Wichtig dabei ist das, dass Maßband nicht zu eng an den Körper gezogen wird, da die Messung ansonsten verfälscht wird.
  2. Danach folgt die Taillenmessung. Hierzu wird das Maßband in der Höhe des Bauchnabels angelegt und um die Taille gebunden. Auch hier nicht zu fest ziehen und dann den Wert ablesen und notieren.
  3. Als letztes wird der Hüftumfang bemessen. Das Maßband sollte an der breitesten Stelle des Körpers gehalten werden. Das ist in den meisten Fällen das obere Ende der Oberschenkel.Nun gerade um die Hüfte binden und den Wert ablesen. 


Die ermittelten Daten sollten nun alle notiert worden sein und zusammen ergeben diese die aktuellen Maße. Je weiter sich diese von den Modelmaßen 90-60-90 entfernen, desto ungünstiger ist es. Man sollte versuchen, dann gezielt an bestimmten Stellen des Körpers abzunehmen oder durch Training einen Modelkörper zu erlangen. Wichtig ist jedoch, dass man nicht in Panik gerät. Jeder Körper ist individuell und mittels des BMI kann das perfekte Körpergewicht berechnet werden. 

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