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Damenrasur - nass, trocken oder anders?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:56
Rasierte Beine gehören heutzutage für die meisten Frauen zu einem gepflegten Erscheinungsbild.
Gerade in den Frühjahrs- und Sommermonaten, wenn die Kleidung knapper wird, wird die Rasur auch in anderen Bereichen immer wichtiger, wie an den Achseln und der Intimzone. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Haut haarfrei zu halten. Dabei muss jede Frau für sich selber entscheiden, welche Methode für sie die am besten geeignete ist.

  • In der Intimzone bitte keinen Rasierschaum verwenden, sondern nur Waschgels, die mit ihrem pH-Wert speziell auf den Intimbereich abgestimmt sind sind: sogenannte Intimwaschgels. Da es sonst zu Entzündungen kommen kann.

  • Die verschiedenen Utensilien, die zur Haarentfernung benötigt werden, sind in jedem Drogeriemarkt erhältlich.

Die Nassrasur ist die klassische Methode für die Damenrasur.

  1. Hierzu wird ein Nassrasierer benötigt, Rasierschaum bzw. Duschgel und ein After-Shave-Balsam.
  2. Die zu rasierende Stelle wird befeuchtet, danach Gel oder Schaum aufgetragen, damit der Rasierer gut über die Haut gleiten kann.
  3. Nach dem Abduschen der Haare und des Schaums kann man die Haut mit dem After-Shave-Balsam einreiben.
  • Vorteile: Nassrasierer sind klein und wendig, d.h. man kommt auch an schwer zugängliche Stellen. Außerdem wird das Haar bei der Nassrasur direkt an der Hautoberfläche abgetrennt und gleichzeitig alte Hautschüppchen entfernt. Die Haut fühlt sich danach richtig glatt und gescheidig an.
  • Nachteile: Für einen Nassrasur wird, wie der Name schon sagt, immer Wasser benötigt. Desweitern fühlt sich bei manchen Frauen die Haut nach der Rasur gereizt an, oder es entstehen kleine Pickelchen. In diesen Fällen empfehlen sich After-Shave-Lotionen für empfindlichen Haut oder aus der Apotheke. Manchmal kann man sich auch aus Versehen mit der scharfen Klinge in die Haut schneiden.

Die Trockenrasur ist nicht so zeitintensiv wie die Nassrasur.

  • Vorteile: Man braucht nur den Trockenrasierer und kann sich praktisch überall rasieren, wo man ungestört ist. Trotzdem ist auch hier ein After-Shave-Balsam empfehlenswert. Und die Verletzungsgefahr ist geringer.
  • Nachteile: Die Rasur ist nicht so gründlich, wie mit dem Nassrasierer. Manchmal bleiben noch kurze Stoppeln stehen und es muss häufiger nachrasiert werden. Die Trockenrasur empfiehlt sich daher weniger für Frauen mit dunkler Körperbehaarung.

Entwachsen ist eine weitere Methode der Haarentfernung. Diese hat jedoch nichts mit einer Rasur zu tun.

  1. Beim Entwachsen wird ein Wachsstreifen auf die betreffende Hautstelle gedrückt und dann mit einem Ruck abgezogen.
  2. Dabei werden die störenden Haare ausgerissen. Ähnlich funtionieren auch das sogenannte Sugaring (mit einer Zuckerpaste) oder das Epilieren (mit einem elektrischen Geräte).
  • Vorteile: Die Haare wachsen bedeutend langsamer nach (bis zu vier Wochen später).
  • Nachteile: Es ist schmerzhaft und die Haut bleibt danach nicht sehr geschmeidig, sondern eher gereizt. Daher eignet sich diese Methode nicht für die Intimzone oder die Achseln.

Die Enthaarungscreme ist die letzte zu erwähnende Methode.

  1. Die Creme wird auf die entsprechende Hautstelle aufgetragen und daraufhin löst ein spezieller Wirkstoff die Haare auf.
  2. Nach einer entsprechenden Einwirkzeit (einige Minuten) werden die Reste entfernt und die Creme abgewaschen.
  • Vorteile: Schmerzfreies Entfernen der Haare. Die Methode hält länger als eine Rasur.
  • Nachteile: Der Wirkstoff ist giftig und wird oft nicht vertragen.

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