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Haare kreativ flechten: Der ultimative Guide

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:38
Sie ist klassisch und doch immer im Trend: die Flechtfrisur. Seit Jahrhunderten begeistert sie die Frauen und wird doch nicht langweilig.

Sie ist klassisch und doch immer im Trend: die Flechtfrisur. Seit Jahrhunderten begeistert sie die Frauen und wird doch nicht langweilig. Vorbei sind die Zeiten, in denen eine Flechtfrisur als bieder galt. Heute kann sie sowohl elegant, als auch romantisch verspielt oder sogar punkig sein - der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, egal ob es sich um beispielsweise den Fischgrätenzopf, den Gretchenzopf oder aber den Französischen Zopf handelt. 

Flechten will gelernt sein

Bevor man sich jedoch an besonders komplizierte Flechtfrisuren wagt, müssen zunächst die Grundlagen beherrscht werden. Sauberes und ordentliches Flechten ist hierbei das A und O.

Das funktioniert am besten, wenn die zu flechtenden Haare nicht frisch gewaschen sind, da ihnen sonst der Griff fehlt und die Frisur mit etwas Pech schon auseinanderfällt, bevor sie überhaupt fertig ist. Zudem ist es ratsam, sich auf die Fähigkeiten und das Gefühl seiner Hände zu verlassen. Das heißt: Weg vom Spiegel und zum Üben dürfen die Augen auch gerne mal geschlossen werden. Das erhöht die Konzentration.

Der Bauernzopf

Eine sehr schlichte aber insbesondere dadurch gut für den Alltag geeignete Flechtfrisur ist der Bauernzopf. Für ihn wird zunächst ein Seitenscheitel gezogen. Nun beginnt man sowohl auf der rechten, als auch auf der linken Seite des Scheitels jeweils einen Französischen Zopf zu flechten, der im Nacken enden soll.

Hierzu wird mit sehr kleinen Strähnen am Ansatz angefangen zu flechten und kontinuierlich immer etwas mehr Haar dazu genommen. Ist man auf beiden Seiten im Nacken angekommen, wird das Geflochtene nach oben eingeschlagen und mit Haarnadeln befestigt.

Der Kordelzopf

Für den Kordelzopf wird zu Anfang ein sehr strenger Pferdeschwanz über einem der beiden Ohren benötigt. Im Anschluss wird dieser in drei Stränge unterteilt, wiederum halbiert und jeweils zu einer Kordel gedreht und mit einem Zopfgummi befestigt. Sind alle drei Stränge damit fertig, werden sie in einer Schnecke möglichst nah am Kopf um den Pferdeschwanz gelegt und mit Nadeln festgesteckt.

Der Fischgrätenzopf

Der Fischgrätenzopf ist wohl die Flechtfrisur, vor der die meisten Frauen zurückschrecken, und das völlig unbegründet. Denn er ist nicht ansatzweise so kompliziert, wie er aussieht. Das Haar wird bei dieser Variante in zwei Stränge geteilt.

Nun wird eine kleine Strähne vom äußeren linken Strang abgeteilt und auf die Innenseite des rechten Strangs gelegt. Das Ganze daraufhin umgekehrt und immer weiter fortfahren, bis man am Ende der Haare angelangt ist. Mit ein bisschen Übung ist diese Flechtfrisur ganz leicht allein zu bewältigen. 

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