Foto: Shutterstock.com

Hormonspirale - Die wichtigsten Fakten

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 14:22
Die Hormonspirale, welche Risiken birgt dieses Verhütungsmittel wirklich?

Die sogenannte Hormonspirale ist ein T-förmiges Verhütungsmittel, welches direkt in die Gebärmutter eingesetzt wird. Da nicht jeder Frauenkörper identisch ist, gibt es die Spirale in einer Größenklasse von 2,5 bis maximal 3,5 Centimetern. Die Kosten für eine Hormonspirale belaufen sich auf 30 bis 85 Euro, hinzu kommt das vom Frauenarzt durchgeführte Einsetzen der Spirale, was wiederum etwa 120 - 300 Euro kosten kann. Die damit verknüpften regelmäßigen Frauenarztbesuche und Gesundheitschecks werden in der Regel von der Krankenkasse übernommen.

  • Vorweg ist zu beachten, dass eine Hormonspirale einzig und allein von einem Frauenarzt eingesetzt werden darf!
  • Jegliches eigenständiges Handeln kann enorme gesundheitliche Schäden mit sich ziehen.
  • Genauso kann es schlimme Folgen haben, wenn nach dem Einsetzen der Spirale keine weiteren Frauenarztbesuche wahrgenommen werden.
  • Das Transferieren der Hormonspirale in den weiblichen Körper erfolgt direkt durch den Muttermund in die Gebärmutter.
  • An der Spirale befindet sich ein sogenanntes Rückholfädchen, welches zu der Entfernung nach ca. fünf Jahren dient.
  • Generell sollten nur Frauen dieses Verhütungsmittel nutzen, welche bereits einmal in ihrem Leben schwanger waren.

Wissenswertes

  • Vorteile einer Hormonspirale:
  • Nach dem Einsetzen der Spirale muss diese erst nach maximal fünf Jahren wieder entnommen bzw. gewechselt werden. Das bedeutet, dass in dieser Zeit keine Gedanken über das Verhüten gemacht werden müssen.
  • Die Hormonspirale weist einen Pearl Index von 0,1 auf. Dies gibt die Wahrscheinlichkeit für eine dennoch aufkommende Schwangerschaft an. Somit würden pro 100 Frauen nur maximal 0,1 % möglicherweise schwanger werden.
  • Mehrere Frauen bestätigen, dass die Hormonspirale eine geringere Menstruationsblutung bewirkt.
  • Der Monatszyklus wird dabei in keinster Weise beeinträchtigt.

 

  • Nachteile einer Hormonspirale:
  • Die Hormonspirale schützt im Gegensatz zu einem Kondom nicht vor diversen Geschlechtskrankheiten.
  • Durch das Einsetzen der Spirale können spätere Dauerbelastungen entstehen wie beispielsweise Depressionen, allgemeine Stimmungsschwankungen, Kopfschmerzen, Übelkeit, Brust- sowie Bauchschmerzen oder Hautausschläge.
  • Bei mehr als zehn Prozent aller Frauen, welche eine Hormonspirale als Verhütungsmittel gewählt haben, machten sich später gutartige Eierstockzysten bemerkbar.
  • Wenn eine Frau noch nie schwanger war, löst die Spirale in seltenen Fällen eine Eileiterschwangerschaft und somit wehenartige Schmerzen aus.
  • Gelegentlich bilden sich Wassereinlagerungen im Gewebe. Deswegen beklagen sich Frauen mit eingesetzer Hormonspirale häufig über Gewichtszunahmen.
  • Weiterhin kann dieses T-förmige Verhütungsmittel eine sexuelle Unlust bei Frauen auslösen.

Kommentare