Foto: Shutterstock.com

Nackenfaltenmessung - Sinnvoll oder nicht?

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 13:55
Wohl keine Untersuchung ist umstrittener als die Nackenfaltenmessung.

In der heutigen Zeit scheint es keine umstrittenere Untersuchung im Bereich einer Schwangerschaft zu geben, als die Nackenfaltenmessung. Während viele Menschen, die noch kein Kind erwarten, bei dem Begriff ein großes Fragezeichen über der Stirn haben, wissen Mütter genau, was hier gemeint ist.

  • Bei der Nackenfaltenmessung handelt es sich um eine Untersuchung, um die Wahrscheinlichkeit einer Behinderung beim ungeborenen Baby festzustellen. Im Wesentlichen geht es hier um das Down-Syndrom.

  1. Der Check kann NUR zwischen der 11. und der 13. Schwangerschaftswoche durchgeführt werden. 
  2. Kritiker der Untersuchung bemängeln, dass Müttern, die sich ohnehin unschlüssig darüber sind, ob sie den Alltag mit Kind bewältigen können, eine Steilvorlage zur Abtreibung gegeben wird.
  3. Demgegenüber stehen die Frauen, sie sich sicher sind, auch ein behindertes Kind aufziehen zu können, jedoch ein Maximum an Sicherheit une Beruhigung erhalten möchten.
  4. Wichtig ist es in diesem Zusammenhang zu erwähnen, dass eine solche Untersuchung durchaus auch negativ verlaufen kann. 
  5. Entgültige Ergebnisse können ohnehin nicht vermittelt werden. Das Ergebnis ist lediglich eine prozentuale Wahrscheinlichkeit einer Behinderung durch das Down-Syndrom.
  6. Die Kosten für die Nackentransparenzmessung werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen.

Kommentare