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Nebenwirkungen der Pille? - Das sind sie

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:07
Die Pille ist bekanntlich "das" Verhütungsmittel schlechthin...
Moderne Präparate schützen nahezu 100-prozentig gegen eine unerwünschte Schwangerschaft und sie sind noch dazu höchst einfach und komfortabel einzunehmen. Wichtig ist dabei allerdings nur, dass die "klassische" Pille jeden Tag eingenommen wird. Nach Möglichkeit stets zur selben Uhrzeit. So praktisch und zuverlässig die Pille ist, so sehr hat sie mitunter doch ihre Tücken. Deshalb macht es in jedem Fall Sinn, nicht gleich die erstbeste Pille zu "schlucken", sondern durchaus auch mal zwei, drei Varianten anderer Fabrikate zu testen. Denn nicht jede Frau verträgt sie gleichermaßen gut. Immerhin ist die Einnahme der Pille ein durchaus einschneidender Eingriff in den Hormonhaushalt einer Frau. Eine "Chemiekeule", die es in der Tat in sich hat.

  • Die chemische Zusammensetzung wirkt sich zum Teil erheblich auf den Hormonhaushalt einer Frau aus.
  • So hat sie häufig mit Stimmungsschwankungen und Gewichtszunahme zu kämpfen.
  • Deshalb bietet es sich an, bei allzu starken Problemen auf ein anderes Präparat zurückzugreifen.

Um einen zuverlässigen Schutz gegen eine unerwünschte Schwangerschaft zu gewährleisten, ist die Pille seit vielen Jahren ein empfehlenswertes Präparat.

Folgendes ist dabei jedoch unerlässlich:

  • eine medizinische Untersuchung beim Frauenarzt
  • regelmäßige Kontrolluntersuchungen müssen durchgeführt werden
  • die Einnahme der Pille, sofern es sich um die "herkömmliche", bekannte Pille handelt (mittlerweile sind auch andere, flexiblere Varianten erhältlich) muss täglich zu einer bestimmten Uhrzeit erfolgen.

Hintergrundinformationen

  • Einige Frauen, die die Pille nehmen verhalten sich mitunter als wären sie besonders "nah am Wasser gebaut".
  • Andere wiederum sind ständig gereizt und mitunter gar aggressiv und aufbrausend.
  • Wieder andere haben mit zusätzlichen Kilos auf der Waage zu kämpfen. Eine Folge der Wasseransammlung, welche durch die Pille noch begünstigt wird.
  • Die Zusammensetzung der einzelnen Empfängnisverhütungspräparate ist heute sehr unterschiedlich.
  • Weil sie jedoch auf das "Zentrum" des Körpers der Frau wirkt, nämlich auf den Hormonhaushalt, kann sich das Gefühlsleben hin und wieder durchaus verändern.
  • Mit einer Veränderung des Charakters ist allerdings nicht zu rechnen, da dieser schlicht und einfach die Persönlichkeit eines Menschen ausmacht. Von "hormonellen Schwankungen" ist der Charakter somit in keiner Weise abhängig.
  • Wenn "Frau" spürt, dass ihr eine bestimmte Pille nicht gut tut, dass also die Stimmungsschwankungen oder die Gefühlsausbrüche zu heftig werden, ist sie gut beraten sich für ein anderes Präparat zu entscheiden.
  • Alternativen gibt es diesbezüglich heute genug. Von der Dreimonatsspritze, über die Spirale, bis hin zum Fruchtbarkeitscomputer gibt es heute mannigfaltige Möglichkeiten, um zu verhindern unerwünscht schwanger zu werden.
  • Wer sich für die Spirale entscheidet, kann übrigens auf eine hormonfreie Variante zurückgreifen: Die Kupferspirale.
  • Auch hier ist jedoch eine medizinische Untersuchung durch den Gynäkologen des Vertrauens unabdingbar.

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