Foto: Shutterstock.com

Wann findet die Einnistung statt?

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 13:56
Die Einnistung, auch Nidation bzw. Implantation genannt.

Die Einnistung, auch Nidation bzw. Implantation genannt, ist der Vorgang bei dem sich die befruchtete Eizelle (Zygote) mit der Gebärmutter verbindet. Hat die Einnistung stattgefunden spricht man endgültig von einer Schwangerschaft. Aus den äußeren Zellen der Zygote entsteht nun die Plazenta (Mutterkuchen) aus den inneren Zellen der Embryo.

  1. Nach dem Eisprung, ca. in der Mitte des Zyklus, ist die Eizelle noch ca. 12-24 Stunden fruchtbar.
  2. Hat in diesem Zeitraum eine Befruchtung stattgefunden, wandert die nun befruchtete Eizelle mit Hilfe von Flimmerhärchen durch den Eileiter in Richtung Gebärmutter. Dieser Vorgang dauert ca. 3-4 Tage.
  3. Während dieser Wanderung hat die Eizelle bereits begonnen, sich zu teilen, so dass der Keim bei ihrer Ankunft am Gebärmuttereingang stecknadelkopfgroß ist.
  4. Die Gebärmutter hat in der Zwischenzeit fruchtbare Schleimhaut aufgebaut, die es der Eizelle erleichtern wird, in diese einzudringen bzw. von ihr versorgt zu werden.
  5. In der Gebärmutter angekommen, "sucht" sich die befruchtete Eizelle eine günstige Stelle, um sich an dieser mit der Gebärmutter zu verbinden. Dieser Vorgang kann einige Zeit dauern. Für gewöhnlich findet die Einnistung zwischen dem 5. und dem 10. Tag nach dem Eisprung statt. Also bei einem Zyklus von 28 Tagen, ca. zwischen dem 19. und 24. Zyklustag.
  6. Ab dem Zeitpunkt der Einnistung wird auch das Schwangerschaftshormon hCG gebildet, das verhindert, dass in den nächsten Monaten erneut ein Eisprung stattfindet.

Einige Frauen spüren während der Einnistung ein leichtes Ziehen im Unterleib. Außerdem kann auch eine leichte Einnistungsblutung vorkommen.

Kommentare