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Was sollte man beachten wenn man sich für die Pille entscheidet?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:44
Sofern kein Kinderwunsch vorhanden ist, stellt sich die Frage nach der Verhütung.

Wir alle standen oder stehen früher oder später vor der Entscheidung, beim Spass mit dem Partner mit den Konsequenzen
sorgsam umzugehen. Sofern kein Kinderwunsch vorhanden ist, stellt sich die Frage nach der Verhütung. Ist die Wahl auf die Antibabypille gefallen, dann sollte man sich intensiv mit diesem Medikament beschäftigen.

Zuerst muss man zu einem Frauenarzt seines Vertrauens gehen und diesem den Wunsch der Verschreibung äußern.
Dieser wird eine gynäkologische Untersuchung durchführen und sie nach Ihrem allgemeinen Gesundheitszustand befragen.
Die Gefahren der Einnahme der Pille steigen mit zunehmenden Alter und z.B Zigarettenkonsum. Auch danach wird der Frauenarzt Sie befragen.
Die zu beachtenden Auswirkungen der Pille sind:

Die Nebenwirkungen:

  • Spannungsgefühle in den Brüsten
  • Gewichtszunahme
  • Verlust des Libidos
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Stimmungsschwankungen
  • In schweren Fällen auch Thrombosen oder Bluthochdruck 
  • bei Frauen über 35 wird von der Kombination Rauchen und Pille abgeraten
  • bei Frauen mit schwer behandelbaren Bluthochdruck oder Lebererkrankungen, die chronisch sind, wird von der Einnahme abgeraten

  1. Und denken Sie daran, immer daran zu denken. Denn man muss die Pille immer zum gleichen Zeitpunkt einnehmen. Vergisst man Sie, ist der Schutz dahin.
  2. Die Wirksamkeit kann durch die Einnahme anderer Medikament beeinträchtigtwerden. 
  3. Aber auch ein Infekt mit Durchfall oder Erbrechen, lässt die Wirksamkeit und somit den Schutz vor einer Schwangerschaft schwindend gering werden.
  4. Nur wenn Sie diszipliniert regelmäßig dieser Einnahmeregelung nachgehen, macht die Pille auch wirklich Sinn.
  5. Häufig wird die Einnahme dieses schwangerschaftsverhütenden Mittels mit der erhöhten Entstehung von Gebärmutterhalskrebs genannt. 
  6. Darf man den wissenschaftlichen Untersuchungen glauben, steigt das Risiko an dieser Krankheit zu erkranken, um das Doppelte bei einer 15 Jahre langen Einnahme der Antibabypille.
  7. Zu vergessen sind auch nicht die Kosten. Bis zum 20. Lebensjahr übernehmen die Krankenkassen diese, danach müssen Sie durchschnittlich mit bis 10 Euro pro Monat rechnen (Preisspanne 5 bis 17 Euro).

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