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Wie mindert man Menstruationsschmerzen?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:44
Die Menstruation wird auch Monats- oder Regelblutung genannt.

Mädchen im Alter von 10–12 Jahren bekommen das erste Mal ihre Menstruation. Die Menstruation wird auch Monats- oder Regelblutung genannt. In einem Zyklus von 3-4 Wochen wird die Frau dann für die Dauer von 3–5 Tagen ihre Menstruation erleben. Ab dem Zeitpunkt der ersten Menstruation gilt ein Mädchen als empfängnisbereit. Die Menstruation ist eine causale Folge des Eisprungs, wenn dann keine Befruchtung der Eizellen stattfindet, baut die Menstruation die Empfängnisbereitschaft ab. Die Menstruation läuft bei jeder Frau unterschiedlich ab. Am Anfang ist sie noch recht unzyklisch, später wird sie dann zyklischer ablaufen.
Es gibt Frauen, die überhaupt keine Menstruationsbeschwerden und somit auch keine Menstruationsschmerzen kennenlernen. Aber es gibt auch viele, die unendlich unter der Menstruation leiden. Doch wie entstehen denn Menstruationsschmerzen überhaupt? Die Gebärmutter (lat.Uterus) krampft sich zusammen, wenn sie überschüssiges Blut und Schleim ausscheidet, diese Verkrampfung ist der auslösende Faktor für Menstruationsschmerzen. Junge Mädchen oder auch Frauen können sogar während der Menstruation einen Kreislaufzusammenbruch erleiden, dieser wird durch einen enormen Blutverlust ausgelöst.

  • Je stärker die Menstruationsschmerzen sind, desto notwendiger ist es, etwas dagegen zu tun. 
  • Die Menstruationsschmerzen entstehen durch Verkrampfung und dieses ist auch der häufigste Schmerzgrund. 
  • Gegen diese Beschwerden gibt es Medikamente, doch nicht immer muss man Medikamente einnehmen, um die Menstruationsschmerzen erträglich zu machen.

  • Um gegen die meist erheblichen Beschwerden vorzugehen, sollte unbedingt eine Wärmeflasche greifbar sein. 
  • Auch die Badewanne kann gegen die Menstruationsschmerzen ein probates Mittel darstellen. 
  • Die Naturheilkunde kennt aber auch nicht medikamentöse Mittel, um Krampfschmerzen aufzulösen. 
  • Schlussendlich ein krampflösendes Schmerzmittel und eine Portion Liebe und Verständnis.

  1. Die Wärmflasche wird auf den Unterleib gelegt, am besten über der Gebärmutter, die Wärme wird den schmerzauslösenden Krampf lösen. 
  2. Wer keine Wärmflasche besitzt, aber eine Badewanne hat, kann auch warme Bäder nehmen mit einem entspannenden Badezusatz. 
  3. Wer sich nicht auf diese konventionellen Mittel verlassen möchte, kann auch naturheilkundliche Tees ausprobieren. 
  4. Die Einnahme von Tee sollte möglichst schluckweise zu sich genommen werden. 
  5. Extrem schwere Menstruationsschmerzen sollten und müssen mit einem krampflösenden Schmerzmittel behandelt werden. 
  6. Egal welche Maßnahme zur Behandlung von Menstruationsschmerzen ergriffen werden, ein gewisses Maß an Liebe und Verständnis für die Betroffene ist immer auch heilend mitwirkend.
  7. Die Behandlung von Menstruationsschmerzen birgt eigentlich keine Gefahren, doch einige Mittel können zu unangenehmen Folgen führen, wenn diese nicht sorgsam ausgeführt werden. 
  8. Eine zu heiße Wärmflasche kann eine stärkere Blutung verursachen, daher sollte sich die Frau mit einer Binde vor Blutaustritt schützen. 
  9. Das warme Bad sollte auch von der Wärme her nicht zu warm angerichtet werden. Auch sollte die Patientin nicht alleine sein beim Baden, da der Kreislauf absacken kann. 
  10. Wenn die Gabe eines Schmerzmittels nicht zu umgehen ist, sollte gerade bei jungen Frauen und Mädels vorsichtig dosiert werden. 
  11. Wer unter Menstruationsschmerzen leidet, der befindet sich in sowas wie einem Ausnahmezustand. Ein gesundes Maß an Liebe und Verständnis, sowie Mitgefühl mit der Betroffenen, kann schon die halbe Miete bei der Bekämpfung der Menstruationsschmerzen sein. 
  12. Wer nachhaltig unter der Menstruation leidet, sollte eventuell auch mal den Gynäkologen aufsuchen. Eventuell kann ein zu niedriger Hormonhaushalt die Ursache starker bis stärkster Menstruationsschmerzen darstellen.

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