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Anleitung zum Selberbauen eines Motorradträgers

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:33
Motorradträger - Wer zum Beispiel auch im Urlaub eine Runde mit seinem Motorrad drehen will, kommt um einen solchen nicht herum.

Wer sich auf zwei Rädern deutlich wohler fühlt, als dies bei vieren der Fall ist, der wird sich früher oder später für ein Motorrad entscheiden. Das Gefühl von Freiheit und Geschwindigkeit machen selbiges zu einem einzigartigen Erlebnis, dem sich immer mehr Leute hinzugeben scheinen. Allerdings möchte man nicht ausnahmslos alle Strecken mit dem Bike zurücklegen, was gerade auf längere Fahrten in den Urlaub zutrifft. Dennoch wünschen sich viele Besitzer, vor Ort einige Runden zu drehen und auf diese Weise die Umgebung kennen lernen zu können. Auch Experten meinen, dass man in diesem Zusammenhang nicht um einen Motorradträger herum kommt, der hinten am Fahrzeug sicher befestigt wird. Es ist allerdings nicht zwangsläufig nötig, diesen für teures Geld zu kaufen. Wenn Sie selbigen einfach in Eigenregie anfertigen möchten und den Motorradträger selber bauen wollen, dann sind Sie hier genau richtig. Im Folgenden erhalten Sie alle wichtigen Infos rund um den Bau einer solchen Konstruktion für den eigenen PKW. 

Fact Box

  • Schweißnähte sicher setzen
  • zusätzliche Spanngurte besorgen, die höchster Qualität entsprechen
  • Alu-Platte unbedingt nach außen nach oben biegen
  • auf Hochwertigkeit der Materialien achten
  • unbedingt einen TÜV-Mitarbeiter um Hilfe bitten

Was wird für die Konstruktion vom Motorradträger benötigt?

  • Neben einem Schweißgerät empfiehlt es sich auch, auf ein Biegewerkzeug zurückgreifen zu können. Im Hinblick auf die Materialien sollte auf robustes Aluminium vertraut werden, das nach Möglichkeit bereits eine Musterung besitzt, um auf diese Weise für mehr Grip beim späteren Transport sorgt. Metallstangen für den Abschluss nach hinten und die zusätzliche Stabilisierung an den Seiten ist ebenfalls unerlässlich. Das Wichtigste in diesem Zusammenhang ist es jedoch, dass Sie auf gar keinen Fall am falschen Ende sparen sollten. Immerhin geht es hierbei nicht nur um die Unversehrtheit des mitunter hochpreisigen Motorrads. Auch die anderen Verkehrsteilnehmer entgehen somit horrenden Gefahren, wenn das Zweirad unkontrolliert auf die Straße knallt. 

Die wichtigen Schritte der Anleitung beim Bau eines Motorradträgers

  • Wenn alle zuvor erwähnten Materialien besorgt wurden, kann es auch schon losgehen. Zu Beginn der Anleitung sollte man sich dem Rahmen annehmen, wobei die besagten Metallstangen zu einem Viereck geschweißt werden sollten, um den Träger selber bauen zu können. Legen Sie vorab die erworbene Alu-Platte darauf, um zu sehen, welche Maße Sie benötigen. 30 Zentimeter sollten in der Regel für den Bereich nach hinten reichen. 
  • Damit das Zweirad trotz Befestigung nicht zu den Seiten ausbrechen kann, sollte man mittels der Biegemaschine die Aluplatte an den Außenseiten leicht nach oben biegen. Der Bereich um das Nummernschild muss natürlich beleuchtet sein, um die Zulassung für den Straßenverkehr zu erlangen. Die hierfür notwendigen Kabel können bequem innerhalb der Metallrohre verlegt werden. 
  • Wenn dann alle Komponenten zusammengeschweißt wurden, kann man das Motorrad zusätzlich noch mit Spanngurten befestigen. Beim Anbringen an das eigene Fahrzeug kommt man um Einschnitte im hinteren Bereich nicht herum. Bei vielen Modellen finden sich jedoch bereits entsprechende Löcher vor, in die man die Eisenrohre einfügen kann. Allerdings sollte man vorab noch etwas Wichtiges beachten. 
  • Wenn die Konstruktion gebaut und ausprobiert wurde, sollte man unbedingt das Personal des zuständigen TÜVs einmal fragen, ob diese Installation verkehrstauglich ist oder ob gegebenenfalls noch Änderungen vor Fahrtantritt vorgenommen werden müssen. Gerade dieser Punkt ist unerlässlich, um von einem perfekten Sicherheitscharakter zu profitieren und sich selbst mitunter horrende Strafen zu ersparen. Wenn auch Sie sich für das selber Bauen per Anleitung entscheiden sollten, ist dies unbedingt zu beachten!

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