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Basteln für den Frühling? - So geht´s

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:21
Frühlingsbasteln - Eine tolle Beschäftigung für Eltern und Kinder.

Die Temperaturen steigen an, die Luft ist durchzogen von einer sanften Frische, die Vögel singen, Menschen gehen schlendernd spazieren, die Kinder spielen und Pollenallergiker hüten das Bett mit einer inneren Unruhe: Der Frühling kommt allmählich mit all seiner blühenden Schönheit. Um sich gleich noch mehr in positive Frühlingsstimmung zu versetzen, wird erstmal das Haus der Jahreszeit entsprechend mit selbst gebastelten Unikaten geschmückt.

  • Diese Faltanleitungen sind nicht sonderlich schwer durchzuführen.
  • Wie wäre es also zum Beispiel mit einem gemeinsamen "Familien-Falt-Nachmittag"?
  • Zusammen macht das Basteln nämlich gleich noch mehr Spaß.

Zum frühlingshaften Basteln wird benötigt:

  • verschieden farbiges Papier (bestenfalls quadratisch)
  • eine Schere
  • etwas Kleber oder kleine doppelseitige Klebestreifen
  • ein Lineal

Die besten Basteltipps

  • Origami Schmetterling - Faltanleitung:
  1. Die Basis für einen Origami Schmetterling ist ein quadratisches Stück Papier in einer frischen, hellen Farbe.
  2. Zu Beginn wird das Papier einmal in der Mitte gefalten, wieder geöffnet und anschließend die andere Seite zur Mitte gefalten.
  3. Im nächsten Schritt wird das Papierquadrat wieder geöffnet.
  4. Danach werden die Diagonalen an beiden Seiten gefalten.
  5. Daraufhin wird alles wieder aufgeklappt.
  6. Im Anschluss werden alle vier Ecken des Quadrats zur Mitte gefalten. Dieser Schritt muss also ingesamt vier mal getätigt werden, bevor vorangeschritten werden kann.
  7. Haben wir alles richtig gemacht, liegt nun ein kleineres Quadrat als zu Beginn vor uns.
  8. Auch bei diesem kleinen Papierquadrat werden alle vier Ecken zur Mitte hin gefalten.
  9. Erneut wird alles wieder aufgeklappt. Vor uns sollte nun ein Quadrat liegen und an den Faltlinien sollte eine Raute zu erkennen sein.
  10. Danach falten wir das Quadrat auf beiden Seiten zur Mitte.
  11. Wir erhalten ein Rechteck, auf dem zwei Rauten zu sehen sind.
  12. Das Papier Rechteck wird so gedreht, sodass die jeweils kürzeren Seiten nach oben und unten zeigen.
  13. Bei der oberen Raute falten wir die beiden unteren Ecken nach außen.
  14. Den oben übrigen Teil klappen wir nach unten um. Daraus gewinnen wir dann eine Art Haus, sowie wir diese in Kindesaltern immer zeichneten.
  15. Wir drehen das Papier und machen genau dasselbe auf der anderen Seite:
  16. Die beiden unteren Ecken der Raute werden nach unten geklappt und der obere Teil der Raute wird ebenfalls nach unten gefalten.
  17. Dann falten wir alles in der Mitte, sodass wir eine Art "Schiffskörper" erhalten.
  18. Danach werden die äußeren spitzen Ecken an jeder Seite zur Mitte des Schiffes gefalten. Somit erhalten wir eine Raute mit zwei kleinen Dreiecken an jeder Seite.
  19. Im Anschluss falten wir genau die Stücke entgegen der Raute, welche direkt unter den Dreiecken anliegen.
  20. Anschließend wird der Papierkörper in der Mitte gefalten.
  21. Wir haben nun drei Spitzen, zwei außen, eine mittig.
  22. Die in der Mitte liegende Spitze wird fest nach außen umgeklappt.
  23. Danach drehen wir den gesamten Körper um und wiederholen diesen Schritt auf der gegenüberliegenden Seite.
  24. Nun werden die beiden außen liegenden Spitzen an dem Falt, welche wir eben durchgeführt haben, gedrückt.
  25. Zum Schluss nehmen wir die Mitte des Schmetterlingkörpers zwischen Zeigefinger und Daumen und drücken die Flügel (gemeint sind die beiden äußeren Spitzen) nach unten, um dem Papier extra halt zu gewähren.
  26. Der Schmetterling ist fertig und ist bereit unsere vier Wände zu schmücken.
  27. Falls das alles ein wenig zu schnell ging, kann jeder einzelne Schritt dieser Faltanleitung hier nochmal in aller Ruhe ansehen.

 

  • Faltanleitung - Kleine Blüten:
  1. Zuerst nehmen wir ein gelb farbenes Papier zur Hand und markieren mit dem Lineal darauf eine Breite von etwa 1,5 Centimeter. Keine Sorge, dabei muss nicht so genau gearbeitet werden, kleine Abweichungen sind demnach kein Problem.
  2. Anschließend suchen wir uns eine Farbe für die äußeren Blütenblätter unserer Blume heraus - der Fantasie sind dabei natürlich keine Grenzen gesetzt.
  3. Bei diesem Papier wird dieses Mal mit einem Lineal eine Breite von ca. 3 Centimetern abgemessen, also in etwa das Doppelte des gelben Blütenstamms.
  4. Zu beachten ist, dass die Länge des gelben Papiers kürzer sein muss, als die der Blütenblätter, ansonsten wird die Blume keine schöne, realistische Form annehmen.
  5. Die Länge sollte etwas weniger als die Hälfte des 3 cm dicken Blütenpapiers betragen.
  6. Jetzt nehmen wir unsere Schere zur Hand und schneiden an beiden Papierstücken von links nach rechts entlang. Zu beachten ist dabei, dies in etwa 0,5 cm Abstand zutun und den Streifen keinesfalls ganz durchzuschneiden!
  7. Wir erhalten dann zwei lustig aussehende Fransen Papierstücke.
  8. Anschließend kleben wir das gelbe Papier auf der nicht fransigen Seite auf die ebenfalls nicht fransige Seite des Blütenpapiers. Es ist aber wichtig nur ein kleines Stück des gelben Papiers an dem Blütenpapier zu befestigen.
  9. Wir erhalten so ein langes, zweifarbiges Fransenpapier.
  10. Und dieses fangen wir nun, mit der gelben Seite beginnend, an zu rollen.
  11. Sind wir am Ende des gelben Papiers angekommen, rollen wir einfach weiter.
  12. Kurz vor dem endgültigen Ende des Fransenpapiers befestigen wir ein kleines doppelseitiges Klebeband oder etwas Kleber.
  13. Dann rollen wir das Papier weiter und sind schon fast fertig.
  14. Zum Schluss spielen wir dann noch mit dem oberen Körper der Papiere, um eine schöne kleine Blüte zu kreieren.

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