Foto: Shutterstock.com

Beleuchtung bei Abendshootings? - Tipps

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 14:15
Je nach Motiv sorgt die Nacht für die eigene Beleuchtung.

Wichtige Tipps&Tricks

  • Wenn man am Abend tolle Fotos machen möchte, dann muss das Motiv nicht immer extra beleuchtet werden. je nachdem, kann man das Licht der untergehenden Sonne noch sehr gut nutzen. So ist der Hintergrund natürlich beleuchtet, und das Motiv hebt sich deutlich hervor.
  • Wer am Abend in der Stadt unterwegs ist und tolle Schnappschüsse machen will, der kann sich die Straßenlaternen, aber auch das Licht in den geschäften und natürlich ganz besonders die vielen Leuchtreklamen zunutze machen.
  • Dadurch wird jedes Bild automatisch in Szene gesetzt, was bei einer zusätzlichen Ausleuchtung nicht der Fall wäre.
  • Achten Sie auch auf den sogenannten ISO Wert der für die Lichtempfindlichkeit verantwortlich ist. Im Idealfall sollte diese bei der Nachtfotografie um die 100 liegen.
  • Danach muss die Blende am Fotoapperat richtig eingestellt werden. Die Blende ist dafür verantwortlich, wie viel Licht durch das Objektiv gelenkt wird. Am besten versuchen Sie es mit der Einstellung auf 8.
  • Denken Sie aber auch daran, dass Sie am abend oder in der Nacht eine länger Belichtungszeit benötigen, um gute Fotos machen zu können. Mit diesen Einstellungen werden zum Beispiel fotografierte Straßenlaternen im dunklen wie kleine Strne leuchten und auch so aussehen.
  • Wird ein bestimmtes Motiv fotografiert, und es ist keine Lichtquelle in der Nähe, dann müssen Sie diese zusätzlich schaffen.
  • Dabei sollte aber nie das Motiv direkt von vorne beleuchtet werden, da es sonst auf dem Foto gar nicht erst richtig zu erkennen ist. Die erste Lichtquelle sollte immer direkt hinter ihnen, niemals vor ihnen, sein.
  • Die zweite und ggf. auch eine dritte Lichtquelle können Sie rechts und links, einige Meter von dem Motiv oder dem Model entfernt aufstellen.
  • In diesem zentralen Mittelpunkt der Lichtquellen sollte sich dann Ihr gewünschtes Motiv befinden. Es wird aber nötig sein, einige verschiedene Einstellungen zu testen, denn auch das Wetter spielt dabei eine Rolle. Nebel, Wind oder verdreckte Luft können das Foto verschlechtern.
  • Wegen der längeren Beleuchtungszeit kann es passieren, dass das Motiv verwackelt. Hier kann ein Stativ ganz schnell Abhilfe schaffen 
  • Allerdings sorgt die seitliche Beleuchtung dafür, dass Sie einen schönen Schatteneffekt bekommen werden, der gerade bei der Nachtfotografie sehr gut zur Geltung kommt.
  • Nutzen Sie auch die zeit, wenn die Sonne gerade untergegangen ist. Dann sieht der Himmel noch einmal gleichmäßig blau aus, und Sie können Gebäude aber auch Menschen wunderbar fotografieren.
  • Nutzen Sie den Strand oder einen anderen freien Platz, um Silhouetten zu fotografieren und denken Sie auch dabei wieder an die richtige Beleuchtungszeit.
  • Ein besonderer Effekt kommt zudem auch dann, wenn Sie das Foto von unten nach oben machen, und so die letzte Helligkeit am Himmel einfangen.

 

Kommentare