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Besonderheiten von Tourenski: Was ist anders?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:33
Tourenski werden immer beliebter und sind dabei spezielle Ski, die für das Besteigen von Bergen gefertigt werden.

Es gibt heute schon viele verschiedene Arten von Ski und sicherlich steht oftmals die Frage im Raum, welche Unterschiede diese aufweisen. Auch Tourenski werden immer beliebter und sind dabei spezielle Ski, die für das Besteigen von Bergen gefertigt werden. Sie weisen gewisse Besonderheiten auf und sind somit deutlich vom normalen Ski zu unterscheiden.

Besonderheiten

  • Der Ski ist meist kürzer, breiter und weicher als die bekannten Alpinski.
  • Durch seine spezielle Form erleichtert er Abfahrten und Schwünge im nassen Schnee.
  • Der gesamte Ski ist leichter als ein normaler Alpinski und somit ideal für sanfte Aufstiege.
  • Weitere Besonderheiten sind die aufgewölbte Spitze und speziellen Bindungen.

Was unterscheidet den Tourenski von anderen Modellen?

  • Natürlich ist der Tourenski gerade auf die Bedürfnisse von Skitouren ausgelegt. Deswegen ist er meistens sehr leicht. Durch dessen geringes Gewicht können somit Aufstiege einfacher erfolgen und man wird minimal behindert. Allerdings ist dieser Ski nicht so hart und stabil wie seine bekannten Verwandten: die Alpinski. Deswegen ist der Tourenski nicht für lange und schnelle Abfahrten geeignet und büßt einiges an Fahrkomfort ein. 
  • Weiterhin ist der Ski auch wesentlich kürzer und breiter. Diese Form ermöglicht es dem Modell, schneller und einfacher in nassem Schnee voranzukommen, ohne zu viel Kraft aufzuwenden. Auch die aufgewölbte Spitze ist ein Merkmal der Tourenski. Diese ist wesentlich höher als beim Alpinski und sorgt dafür, dass es zu keinem Unterschneiden im Tiefschnee kommt.

Worauf sollte man achten?

  • Selbstverständlich gibt es auch in dem Bereich viele unterschiedliche Hersteller, Modelle und Marken. Dabei sollte gerade viel Wert auf die Skier, Schuhe und Bindungen gelegt werden. Der Ski sollte bei allen Schneeverhältnissen gut arbeiten. Im tiefen Schnee muss dieser für guten Auftrieb sorgen, bei hartem Schnee für idealen Halt und bei verspurtem Gelände muss er einfach zu fahren sein. 
  • Gerade die modernen Modelle dieser Skier vereinen all diese Eigenschaften miteinander. Die Bindung der Tourenskier unterscheidet sich vor allem durch ihr Gewicht und ihren Mechanismus. Für den Aufstieg kann man diese Bindung entriegeln um somit das Gehen durch das Heben der Ferse zu ermöglichen. Für die Abfahrt kann die Bindung dann wieder fixiert werden und gleicht dann so einer klassischen Bindung. Zusätzlich verfügen die Tourenbindungen auch über eine Steighilfe, welche in steilen Passagen besonders wichtig ist. Die heutigen Tourenbindungen sind schon mit allen bekannten und gängigen Tourenskischuhen kompatibel und die Bedienung ist dabei mit Alpinbindungen vergleichbar. 
  • Weiterhin besitzen diese Ski auch passenden Steigfelle. Diese sind beim Bergaufgehen wichtig und sorgen dafür, dass man dabei nicht wegrutscht. Sie werden von der Skispitze bis zum Ende des Skis angebracht und sind meist aus hochwertigem Kunststoff oder aus Mohair gefertigt, wobei aber auch eine Kombination aus beiden Materialien möglich ist.

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