Foto: Shutterstock.com / Blau machen will gut durchdacht sein

Blau machen - Tipps und Tricks zum Verhalten bei den "Göttern in weiß"

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:29
Ärzte sind auch nur Menschen. Manche von ihnen denken aber, sie hätten die Weisheit erfunden.

Manchmal hast du es einfach notwendig, dir einen freien Tag zu genehmigen. Der Alltags-Stress und diverse Probleme privater Natur können das heutzutage einfach zum einzigen Ausweg machen. Nun hast du natürlich so selten so rasch einen Urlaubsanspruch und musst blau machen. Egal ob im Job, oder in der Schule: Blau machen geht in vielen Fällen nur mit dem Weg zum Arzt. Dieser muss eine dementsprechende Diagnose stellen und dir die Arbeitsunfähigkeit bescheinigen. Hier möchten wir uns nun die wichtigsten Tipps, Tricks und Verhaltensregeln bei den "Göttern in weiß" vor Augen führen.

Bitte beachten

  • Wie alle Menschen sind auch Ärzte total unterschiedliche Typen. Es gibt aber Medizinier, die glauben alles Wissen der Welt verinnerlicht zu haben. Hier keinesfalls selbst Diagnosen stellen.
  • Lass den Onkel Doktor lieber selbst auf das Problem schließen, du musst ihn nur dort hinkriegen, wo du ihn haben willst.
  • Im diesem Artikel gibt's die wichtigsten Verhaltensregeln, um schlussendlich einen freien Tag genießen zu können. Dort findest du auch die zum Simulieren sinnvollsten und geeignetsten Krankheiten.
  • Generell geht es beim Täuschen des Arztes darum, nicht wie ein Medizin-Lehrbuch zu sprechen, sondern sich seinen (theoretischen) Beschwerden bewusst zu sein, aber diese nur nach und nach anzudeuten.
  • Oft genügt es - beispielsweise in vielen Schulen - auch einfach die Eltern/Erziehungsberechtigten von seinen ach so schlimmen Qualen zu überzeugen.
  • Bedenke: Auch wenn blau machen manchmal der einzige Ausweg zu sein scheint, um den Alltag zu meistern - deine Gesundheit ist das höchste Gut! Du solltest nicht fahrlässig damit umgehen. Viele Leute merken dies erst, wenn es zu spät ist.

Tipps, Tricks und Verhaltensregeln beim Simulieren

Wähle zunächst die richtige Krankheit für dich aus und befasse dich umfassend mit ihr:

  • Für jeden Menschen sind, auf Grund seiner Persönlichkeit und Vorgeschichte, unterschiedliche Krankheiten bzw. Symptome die richtige Lösung.
  • Hier solltest du dir über die jeweilgen Beschwerden und Anzeichen Gedanken machen.
  • Während für manche Migräne realistisch ist, können andere mit einer Blasenentzündung punkten.
  • Im Allgemeinen  sollten es natürlich Krankheiten sein, die zwar zu dir passen, aber nur sehr schwer nachzuweisen sind.


Übertreibung ist nie gut:

  • Wenn du nicht ein äußerst guter Schauspieler bist, ist die Methode der Übertreibung selten vorteilhaft.
  • Entweder verliert der Arzt das Vertrauen, oder er stuft deinen Allgemeinzustand viel zu schlecht ein. Dann wirst du mit weiteren Behandlungen konfrontiert werden, was wir ja beim Schwänzen vermeiden wollen.
  • Den klassischen Typ Arzt kannst du mit seiner Diagnose ruhig in eine Richtung lenken. Handelt es sich aber um einen misstrauischen Besserwisser, solltest du vorsichtshalber früh genug den Arzt wechseln.


Mach dir auch über den Zeitraum der Arbeitsunfähigkeit Gedanken:

  • 1-2 Tage blau zu machen ist kaum ein Problem. Gib hier einfach 0815-Beschwerden, wie Kopfschmerzen oder Übelkeit an.
  • Wichtig ist, dass du stets betonst, mit den Beschwerden eher nicht arbeiten zu können.
  • Möchtest du dich aber - aus welchen Gründen auch immer - unbedingt mehrere Wochen krank schreiben lassen, dann solltest du weitaus tiefer in die Materie gehen.
  • Informiere dich hier über die Beschwerden von Gehirnerschütterung oder HWS-Syndrom.


Woran der Arzt Simulanten erkennen könnte:

  • Dein Verhalten passt nicht zu deiner Krankheit.
  • Du bestehst auf Verdachtsdiagnosen, die der Arzt mit Sicherheit widerlegen kann.
  • Er kann durch sonstige Befunde (Achtung bei Röntgen, Bluttests etc.) deine Angaben widerlegen.
  • Du wirkst nervös und unsicher.
  • Er könnte dich auf die Probe stellen und dich nach Symptomen fragen, die gar nicht zur Krankheit passen. Sei hier achtsam und gib nur jene Beschwerden an, die du auch im Vorfeld recherchiert hast. Die aber mit gewissem Nachdruck.
  • Abschließend: Keine Panik! Die meisten Götter in weiß sind dann bei der Bescheinigung der Arbeitsunfähigkeit gar nicht mal so happig ;-)

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