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Bleigewicht beim Tauchen berechnen? - So geht's

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:19
Das Tauchen ist eine spektakuläre Freizeitbeschäftigung.

Das Tauchen ist eine spektakuläre Freizeitbeschäftigung, die einem neben einer Menge Spaß, auch noch einen Einblick in die fremde Unterwasserwelt beschert. Wie bei vielen Sportarten üblich, kommt auch das Tauchen nicht ohne spezielle Ausrüstung aus. Ein besonderes Augenmerk liegt hierbei auf den Bleigewichten, da ihre Menge dem individuellen Köpergewicht des Tauchers angepasst werden muss. Wie das funktioniert und was beim Berechnen zu beachten ist, erfährst Du in aller Ausführlichkeit hier.

  • Die Bleimenge sollte in jedem Fall korrekt berechnet werden, denn sie kompensiert den Auftrieb und ist somit Vorraussetzung für einen erfolgreichen Tauchgang. 
  • Wird das Gewicht falsch berechnet, kann der Taucher möglicherweise nur sehr schwer Abtauchen, da der Auftrieb zu hoch ist. Auf der anderen Seite können zu viele Gewichte den Körper nach unten ziehen und der Tauchgang wird zu einer großen Anstrengung. 
  • Lebensgefährliche Situation entstehen dabei allerdings nicht, denn sollte der Taucher von der Bleimenge in die Tiefe gezogen werden, kann er sich einfach von einigen Gewichten entledigen oder mittels der Tarierweste den Abtrieb ausgleichen.

  • Neben der normalen Taucherausrüstung wie z.B. Anzug, Sauerstoffflasche und Brille, wird eine ausreichend Bleimenge benötigt. 
  • Diese kann, je nach Körpergewicht, zwischen zwei und zwölf Kilogramm betragen. Um das richtige Bleigewicht beim Tauchen zu berechnen, ist das genaue Körpergewicht maßgebend, hierfür eignet sich eine herkömmliche Körperwaage. 
  • Um das eigentliche Bleigewicht beim Tauchen zu berechnen, solltest Du entweder über gute Kopfrechenfähigkeiten oder einen Taschenrechner verfügen. Um das Blei am Körper zu befestigen ist ein sogenannter Bleigürtel erforderlich, dieser lässt sich schnell mit der passenden Bleimenge bestücken.

Bleigewichte beim Tauchen berechnen - So geht es schrittweise zum Erfolg

  1. Zuerst sollte das eigene Gewicht des Tauchers bestimmt werden, idealerweise mit Ausrüstung am Körper, denn diese trägt entscheidend zum Gesamtgewicht bei. 
  2. Im nächsten Schritt sollten Tauchtiefe und Wasserart in die Berechnung miteinbezogen werden, da Meerwasser und Süßwasser beispielsweise unterschiedliche Eigenschaften aufweisen. Auch die Wassertiefe ist entscheidend für den Auftrieb.
  3. Ist das korrekte Gesamtgewicht bestimmt, kann es mit dem Schritt "Bleigewicht beim Tauchen berechnen" weitergehen. 
  4. Eine allgemeine Faustregel sagt, pro zehn Kilo Körpergewicht, wird ein Kilo Blei genommen. Sollte sich bei der Berechnung eine ungrade Zahl ergeben, so wird in der Regel immer aufgerundet. Hierbei muss gesagt werden dass Neoprenanzüge Auftrieb erzeugen - also das schlussendliche Bleigewicht reduzieren.
  5. Als Grundsatz gilt, lieber ein wenig zuviel, als zu wenig, da Du so auf der sicheren Seite bist, falls sich Wasserdichte oder Anzugdicke ändern sollten. 
  6. Ansonsten ist es sinnvoll die für das Tauchen übliche Tarierungskontrolle durchzuführen, sie gilt als Kontrolle für die Berechnung und beugt Fehleinschätzungen vor. 

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