Foto: Neveshkin Nikolay / Shutterstock.com

Briefmarken-Ratgeber: Das Wasserzeichen mit Wundbenzin prüfen

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:36
Wie man das Wasserzeichen einer Briefmarke kenntlich macht.

Ein wichtiges Hilfsmittel des Philatelisten ist Benzin. Mit chemisch reinem Wundbenzin, welches es übrigens rezeptfrei in jeder Apotheke zu erwerben gibt, kann man Wasserzeichen auf Briefmarken besser kenntlich machen.

 

In diesem Ratgeber-Beitrag wollen wir uns nun ansehen, wie man Wundbenzin zur Wasserzeichen-Prüfung anwendet, was dabei zu beachten ist und welche Rolle das Wasserzeichen bei Briefmarken spielt.

Foto: Neveshkin Nikolay / Shutterstock.com
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Das Wasserzeichen

  • Wasserzeichen auf dem Papier von Briefmarken gelten in der Philatelie als wichtiges Indiz für Qualität und Herkunft einer Briefmarke.
  • Wasserzeichen können, wenn es innerhalb einer Auflage unterschiedlich ausgeprägt ist, eine erhebliche Wertveränderung verursachen.
  • Auf manchen Briefmarken ist das Wasserzeichen ganz leicht mit freiem Auge erkennbar; bei anderen Objekten sind spezielle Methoden erforderlich.
  • Eine recht beliebte Methode ist dabei jene der Benzinschale.
  • Achtung: Ist das Benzin nicht chemisch rein, so kann eine Briefmarke bei der Behandlung nachhaltig geschädigt werden. Bitte unbedingt darauf achten, chemisch reine Substanz zu verwenden.

Dinge die benötigt werden

  • Briefmarke
  • Benzinschale
  • Chemisch reiner Wundbenzin
  • Pinzette
  • evt. Lupe

Anleitung: Wasserzeichen mit der Benzinschlae sichtbar machen

Schritt 1: Stellen Sie sicher, dass die Rückseite der Briefmarke frei von Verunreinigungen und Papierresten ist.

 

 

Schritt 2: Die Briefmarke mit dem Motiv nach unten in die Benzinschale legen.

 

 

Schritt 3: Die Schale, mit der eingelegten Marke, vorsichtig mit dem chemisch reinen Wundbezin beträufeln.

 

 

Schritt 4: Kurz abwarten und die Substanz wirken lassen.

 

 

Schritt 5: Die Briefmarke mit der Pinzette vor Augen führen und das (nun deutlich sichtbare) Wasserzeichen unter die Lupe nehmen.

 

 

Expertentipp: Bei chemisch reinem Wundbenzin besteht kein Grund zur Sorge. Dieses hinterlässt keinerlei Rückstände und beeinträchtigt die Qualität der Briefmarke nicht.

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