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Der Christbaum - Ankauf und Pflege

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:32
Jedes Jahr zur Weihnachtszeit überlegen sich ganze Familien für welchen Christbaum sie sich dieses Jahr bloß entscheiden sollen:
Nordmanntanne, Blaufichte oder doch eine ganz edle Silbertanne - die Auswahl ist groß! Doch man hat nicht nur die Qual der Wahl, sondern sollte auch einige Kaufkriterien beachten, wenn man am Weihnachtsmarkt Ausschau nach dem neuen Schmuckstück hält.

Bitte beachten

  • Besonders wichtig ist der Durchmesser des Baumstammes: Oftmals vergisst man den vorhandenen Ständer abzumessen und kauft einen Baum der dann nicht in den Christbaumständer passt - zahlreiche Haushalte haben nicht nur ein Exemplar in ihrem Weihnachtsdepot vergraben. 
  • Wenn man von innen nach außen über die Nadeln fährt, sollten nicht viele Nadeln verloren gehen - sonst lieber für ein anderes Exemplar entscheiden.
  • Zusätzlich kann man ein Stückchen Rinde abkratzen und testen, ob der Stamm noch feucht genug ist.
  • Man kann sich den Stamm auch gleich beim Kauf zuspitzen lassen
  • Bevor man den Baum tatsächlich aufstellt, sollte man ihn möglichst an der Frischluft, kühl und dunkel lagern. Schon bei der Lagerung sollte der Baumstamm in einem Kübel Wasser abgestellt werden. Die Äste können immer wieder mit Wasser besprüht werden, auch wenn man den Baum schon im Haus oder der Wohnung aufgestellt hat.
  • Beim Aufstellen des Baumes und Entfernen des Netzes sollte man ein wenig Geduld haben - der Baum braucht eine gewisse Zeit um seine volle Pracht zu entfalten. 
  • Auswahl der Christbaumständer: Sehr praktisch sind mit Wasser gefüllte Christbaumständer. Bevor man den Baum in die Ständervorrichtung stellt, sollte der Stamm abgeschnitten werden. Das Wasser im Ständer sollte regelmäßig nachgefüllt werden.
  • Der Christbaum sollte niemals direkt neben einer Heizquelle aufgestellt werden.

Wichtige Kaufkriterien für ihren zukünftigen Weihnachtsbaum:

  • Vor dem Christbaumkauf sollte man sich überlegen, welchen Baum man überhaupt kaufen möchte. Es ist zum Beispiel sehr nachhaltig einen österreichischen Weichnachtsbaum zu kaufen, den man speziell an der Weihnachtsbaumschleife erkennen kann. Diese Schleife garantiert die Produktion des Baumes in Österreich und verweist auf das Herkunfts-Bundesland. 
  • Auch wenn man einen Baum mit Schleife gefunden hat, sollte man noch einmal genau nachfragen woher der Baum kommt und wie der Produzent heißt, da manche Verkäufer sich selbst so eine Schleife basteln. 
  • Der Baum sollte daher beim Kauf sehr gesund aussehen, frisch wirken und die Nadeln sollten beim Darüberstreichen auf keinen Fall abfallen. 
  • Es ist zwar nicht für jeden möglich und bei Familien zeitlich meist auch schwer organisierbar, doch der Christbaum sollte erst so spät als möglich gekauft werden. Dabei ist man natürlich der Gefahr ausgesetzt, den schönsten Baum nicht mehr rechtzeitig zu ergattern - doch man sollte sich bewusst machen, dass die Verkäufer laufend neue Exemplare nachstellen und man bestimmt den passenden Christbaum für sich selbst findet. 
  • Die Haltbarkeit des Baumes ist nicht nur vom Kaufzeitpunkt abhängig, sondern hängt von der Baumart, dem Schnittzeitpunkt und der korrekten Lagerung zu Hause ab.

 

Think Green - der Lebendbaum:

  • Eine möglichst nachhaltige und umweltschonende Variante ist es sich für einen Lebendbaum zu entscheiden. Durch die intensive Pflege - wie dem regelmäßigen Gießen oder Besprühen der Äste etc. - kann diese Form des Weihnachtsbaumes die Festtage überleben.
  • Spezieller Tipp: In Wien gibt es sogar schon die Möglichkeit sich einen Lebendbaum über die Weihnachtsfeiertage zu mieten - der Baum wird von der Firma direkt geliefert und nach Weihnachten wieder abgeholt. Die Kosten dafür bewegen sich ungefähr im gleichen Preissegment wie für geschnittene Bäume.
  • Auch jene Bäume, die vermietet werden, ihren Aufenthalt aber nicht gut überstehen, werden danach von der Firma wieder ausgepflanzt. 

 

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