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Ein Zelt aufstellen? - So geht's

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:58
Die Vorgehensweise beim Zeltaufbau hängt ganz vom Zelttyp ab...

Campingferien im Zeltlager sind vor allem bei jungen Leuten beliebt. Das Ganze vermittelt ein Hauch von Abenteuer und Freiheit. Außerdem sind ja gerade junge Leute noch körperlich so fit, dass sie mit der einen oder anderen Unbequemlichkeit, die ein Zeltlager mit sich bringen kann, besser fertig werden. Das Abenteuer fängt tatsächlich oft schon beim Zeltaufbau an. Wie man da nun genau vorgehen muss, hängt einzig und allen vom Typ des Zeltes ab.

  • Bitte nirgendwo wild zelten.
  • Entweder nur auf ausgewiesenen Camping- oder Zeltplätzen oder mit Genehmigung des Grundstückeigentümers.
  • Kein offenes Feuer (Gaskocher, Gaslaterne, etc.) im Zelt. Nach Beendigung des Zeltlagers und Zeltabbau den Platz sauber hinterlassen. Zelt niemals nass einpacken, und in diesem Zustand lagern.
  • Nasse Zelte immer Zuhause sofort auspacken, lüften und trocknen, bevor sie eingelagert werden.

  • Ein regendichtes Zelt mit Aufbauanleitung, ausreichend Erdnägel zur Befestigung, Isoliermatte, Campingmatratze, den Temperaturen angemessen warmen Schlafsack.

  1. Die meisten Zelte werden von Aluminium- oder Glasfiberstangen gestützt. Bei Zelten mit Alustangen wird in der Regel erst das Grundgerüst aus den Alustangen zusammengesteckt, und dann die Zeltplane darüber ausgelegt, mit den an der Zeltplane vorhandenen Bändseln am Zeltgerüst befestigt. Dann wird die Zeltplane mit Erdnägeln und Abspannseilen am Boden verankert.
  2. Die heutigen modernen Zelte sind meist Iglu- Doppelwandzelte. Sie bestehen aus einem geschlossenen Innenteil einschließlich des wasserdichten Zeltbodens.
  3. Als Stützgerüst dienen dünne zusammensteckbare Glasfiberstangen, die meist pro Verstrebung mit einem Gummizug zu einer Einheit miteinander verbunden sind.
  4. Dabei wird zunächst der Innenteil mit Zeltboden ausgebreitet und mit Erdnägeln an den Ecken befestigt. Dann die beiden Glasfiberstangenverstrebungen zusammengesteckt, diagonal über den ausgelegten Innenteil des Zeltes gelegt und mit den Enden an den Ecken des Innenteils eingesteckt, so dass beide Verstrebungen aus zusammengesteckten Galsfiberstangen jeweils einen Bogen bilden. Dies beiden Bögen werden nun aufgerichtet, so dass sie sich diagonal über der Mitte des Zeltinnenteil ünerschneiden.
  5. Dann greift man sich das Bändsel in der Mitte des Zeltinnenteils, zieht es nach oben zum Schnittpunkt der beiden Bögen und bindet damit die beiden Bögen am Schnittpunkt zusammen.
  6.  Anschließend werden nach und nach alle am Innenteil sitzenden Bändsel an den Glasfiberbögen festgebunden. Bei manchen Zelten muss man auch die zusammengesteckten Glasfiberstangen vor dem Einstecken an den Ecken durch kleine Schlaufen am Innenteil des Zeltes schieben.
  7. Dann muss man nach dem Aufrichten der beiden Bogenverstrebungen nur noch das Bändsel, das sich in der Mitte des Innenteils befindet, am Kreuzungspunkt der beiden Bögen festbinden.
  8. Damit steht der Innenteil. Nun muss man nur noch den regendichten Außenteil überstülpen, ebenfalls an den Glasfiberbögen festbinden und mit Erdnägeln und Abspannseilen am Boden verankern. Fertig ist das Zelt.
  9. Am einfachsten und schnellsten lassen sich sogenannte Popup- Zelte aufstellen. Bei denen sind bereits Federstahlbögen in den Zeltstoff eingenäht. Diese Zelte lassen sich so schnell aufspannen und wieder einpacken, wie ein Regenschirm.

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