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Einen Amateurfilm drehen? - Das brauchst du

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:13
Tolle Effekte, hervorragende Bilder, gute Musik- sowie Toneinstellungen - Filme bzw. Videos sind...

Tolle Effekte, hervorragende Bilder, gute Musik- sowie Toneinstellungen - Filme bzw. Videos sind in den heutigen Medien besonders bei Produktwerbungen und der Veröffentlichung von Kinotrailern nicht mehr wegzudenken. Doch keine Sorge, für Erinnerungensvideos oder eigene kleine Filmproduktionen muss nicht nur auf teure high-quality Technik zurückgegriffen werden.

  • Eine kleine Anmerkung vorweg: Falls Du mit einer Kamera und eingelegter Kassette aufnimmst, ist es ratsam sich eine MAZ zuzulegen und diese mit dem Computer/Laptop zu verbinden. 
  • Dann öffnest Du das Schnittprogramm Deines Vertrauens und kannst damit dann ganz leicht das Filmmaterial auf den Rechner ziehen. 
  • Solltest Du mit einer Digitalkamera aufzeichnen, so ist es sinnvoll sich eine Speicherkarte zu besorgen: Ansonsten wird es schwierig und besonders umständlich werden einen eigenen Film selbst zu kreieren, da eine digitale Kamera in der Regel über wenig Speicherplatz verfügt.

Um einen Amateurfilm, oder nennen wir den Film lieber das eigene kleine Projekt, zu drehen brauchst Du folgende Dinge:

  • Eine funktionstüchtige Kamera mit einer ausreichenden Menge an Kassetten oder eine kleine Digitalkamera mit Videofunktion und einer Speicherkarte mit mindestens 1 GB Speicherplatz.
  • Einen Computer oder Laptop, je nachdem mit was Du besser zurecht kommst.
  • Eine Schnittprogramm an deinem Computer/Laptop, mit dem Du Dich gut auskennst.
  • Eine menge Ideen oder vielleicht sogar ein selbstgeschriebenes Drehbuch (kommt auf die Art Deines kleinen Projektes an)
  • Viel Geduld, denn nicht alles klappt auf Anhieb und beim ersten Mal.

Amateurfilm drehen leicht gemacht

Wir beginnen nun bei dem Schritt, bei dem Du Dich schon auf die Art Deines kleinen Videoprojektes vorbereitet hast. Je nachdem, was genau Dir im Kopf schwebt, gehst Du wie folgt vor:

  1. Du suchst Dir erstmal eine räumlich geeignete Atmosphäre für Deinen Film, dabei ist es wichtig über genug Sonnenlicht zu verfügen. Zur Not kannst Du auch auf künstliches Licht in Form von kleinen oder großen Scheinwerfern zurückgreifen, um jegliche Mängel auszugleichen.
  2. Denk daran, dass Deine Kamera genügend Stromzufuhr braucht, Steckdosen sollten vorhanden sein. Ansonsten kannst Du Deine (Digital)Kamera auch mit einem Akku ausstatten und für den Notfall einen Ersatzakku mit einpacken.
  3. Sofern Deine Kamera über die Funktion "Weißabgleich" verfügt, solltest Du diese vor dem Dreh unbedingt anwenden! Hierzu nimmst Du Dir ein weißes Stück Papier, gehst auf Distanz zur Kamera, zoomst mit der Kamera auf das Papier und wählst im Anschluss "Weißabgleich" aus. 
  4. Dabei wäre ein guter Freund, welcher das weiße Papier halten würde, sehr von Vorteil.
  5. Ein weiterer Schritt vor dem Dreh ist der Ton- oder Musiktest. Setze Dir Kopfhörer auf und überprüfe, ob die Lautstärke und Tonqualität Deinen Vorstellungen entsprechen. 
  6. Bei der Digitalkamera ist das meist leider nur im Nachhinein feststellbar und auch kaum zu ändern. Solltest Du aber ein Mikrofon mit im Gepäck haben, schließe es an Deine Kamera an und mach einen Testdurchlauf, es wird sich lohnen!
  7. Sind das Licht, Ton und Bild abgemischt, so ist der große Moment gekommen: Das Drehen. Solltest Du für Deinen Film reale Menschen miteingebunden haben, ist das Beste für diese der Kamera keine Beachtung zu schenken und so natürlich wie im Alltag zu schauspielern.
  8. Hast Du alles im "Kasten" bzw. auf Deiner Speicherkarte oder Kassette, überträgst Du das Material auf Deinen Rechner, startest Dein Schnittprogramm und beginnst das eigene kleine Projekt zu perfektionieren - den Schnitt an die richtige Stelle setzen, passende Musik darunter legen, jedes Bild für mindestens 25 Frames stehen lassen sowie verschiedene Effekte für eine ausgewogene Videogestaltung miteinzubauen.

Fertig ist Dein eigener Amateurfilm, war doch gar nicht so schwer, oder?

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