Foto: Shutterstock.com

Fahrrad-Kaufkriterien: Welches Rad passt zu mir?

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 14:36
Heutzutage wird man in einem Rad- oder Sportgeschäft von einer riesigen Anzahl verschiedener Fahrrad-Typen überflutet.
Für jegliche Ansprüche gibt es ein eigenes Fahrradmodell und es ist relativ schwer sich in diesem Raddschungel zurecht zu finden. Daher wollen wir Ihnen in diesem Artikel die aktuell gängigsten und beliebtesten Fahrrad-Typen nennen und kurz genauer vorstellen.

Foto: Shutterstock.com
Foto: Shutterstock.com
Foto: Shutterstock.com

Rennrad

Das klassische Rennrad ist jedem bekannt. Egal, ob man hobbymäßig Rennen fahren möchte, oder sich einfach nur gerne am Rad fit hält, hier ist man bei einem Rennrad an der richtigen Stelle. Vor allem Ausdauersportler, die sich nach einer Alternative zum Joggen umsehen, könnten hier fündig werden. Rennräder sind wie der Name schon sagt sehr sportlich konstruiert, die Sitzposition ist wesentlich aerodynamischer als bei einem normalen Rad und es hat deshalb auch einen speziellen Lenker, der dieser vorgebückten Haltung gerecht wird. Die Ausstattung ist sehr spartanisch, Gepäckträger und Co suchen Sie hier also vergeblich. Komfort steht bei einem Rennrad eher an zweiter Stelle.

 

Fitnessrad/Sportrad

Das Fitnessrad oder Sportrad ähnelt in seiner Ausstattung dem Rennrad sehr. Es ist für Personen vorgesehen, die sich mit dem Radfahren fit halten wollen, aber denen eventuell die doch sehr athletische Sitzposition auf einem Rennrad nicht zusagt. Wie auch das Rennrad ist es in erster Linie für die Straße ausgelegt, sorgt aber durch die veränderte Sitzposition und einem geraden, statt einem Rennradlenker, für etwas mehr Komfort.

 

Trekkingrad

Trekkingräder sollen die Brücke zwischen Rennrädern und Mountainbikes schlagen. Sie haben die Rahmengeometrie eines Rennrades, sind aber ausgestattet mit Gepäckträger, Schutzblechen, breiteren Reifen und manchmal auch Federungen. Sie sind dafür konzipiert ab und zu auch mal vom Weg abzukommen und eignen sich sehr gut auch für kleinere Radtouren aller Art.

 

Reiserad

Reiseräder sind speziell dafür gemacht lange Radreisen zu unternehmen, bei denen auch einiges an Gepäck mitgenommen wird. Sie schließen eher eine kleinere Lücke am Fahrradmarkt, da sie eben speziell darauf ausgerichtet sind, vorne und auch hinten Reiseutensilien zu tragen. So kann auf ein Reiserad durchaus Gepäck mit einem Gewicht von 50-75kg aufgeladen werden, ohne dass die Fahreigenschaften beeinträchtigt werden.

 

Stadtrad

Wer es eher bequem mag und mit dem Rad nur seine Erledigungen in der Stadt und unmittelbaren Umgebung verrichtet, ist eher mit einem Stadtrad oder Citybike gut beraten. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass man auf ihnen eine aufrechte, angenehme Sitzposition und einen meist komfortabel gefederten Sitz hat. Vorne und hinten sind meistens Schutzbleche angebracht und es wird im Normalfall eine Nabenschaltung in einem geschlossenen Kettenkasten verwendet. Der Vorteil von Nabenschaltungen ist, dass der Schaltmechanismus rundum verschlossen und deshalb weniger anfällig für Witterungsbedingungen ist. Zusätzlich zu einem obligatorischen Gepäckträger, sind Stadträder oft auch mit einem Einkaufskorb vorne oder hinten ausgestattet.

 

Mountainbike

Zuletzt gibt es noch die klassischen Mountainbikes für Leute, die auf ihren 2 Rädern eher in die Natur wollen. Nachdem es früher praktisch nur eine einzige Art von Mountainbike gab, findet man heutzutage auch hier viele verschiedene Modelle. Je nachdem, welche Aktivitäten man hauptsächlich ausführen will, gibt es unterschiedliche Variationen. Das Hauptmerkmal von Mountainbikes sind die markanten Federungen, meist hinten und vorne, und die breiten Reifen mit tiefem Profil. Der Rahmen kann aus Aluminium oder auch aus besonders leichtem Karbon bestehen und es gibt große Unterschiede bei den Federwegen und den verschiedenen Radbreiten und Profilen.

 

Fazit

Sie sehen, es gibt eine große Anzahl an verschiedenen Radmodellen für viele individuelle Einsatzmöglichkeiten. Hier gilt es neben der Inanspruchnahme einer ausführlichen, professionellen Beratung, vor allem auch das Motto: Probieren geht über studieren!

Kommentare