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Fotografie: Tipps für Anfänger - Was muss man beachten?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:57
Moderne Digitalkameras mit Automatikfunktion ermöglichen auch Anfängern gute Fotos zu machen.

Die Geschichte der Fotografie reicht bis ins späte 19. Jahrhundert zurück. Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde die Technik dann immer mehr verbessert. Anfangs arbeitete man mit Glasplatten, dann ging man sehr schnell auf Zelluloidfilm über, und in den dreißiger Jahren wurde die Farbfotografie entwickelt. Seit den späten 1990er Jahren schließlich wurde aufgrund der Weiterentwicklung der Computertechnik die analoge Fotografie auf Filmbasis mehr und mehr durch die Digitalfotografie ersetzt. Heute wird überwiegend nur noch digital fotografiert, auch Videos werden heute nur noch mit Digitaltechnik produziert.

  • Als Anfänger eine nicht zu komplizierte Kamera auswählen.
  • Möglichst auch keine Kamera im Miniformat, selbst wenn sie eine hohe Auflösung hat. Denn nicht nur die Auflösung (wird in Megapixeln angegeben) ist entscheidend, sondern auch das Format des lichtempfindlichen Aufnahmechips. Und das ist bei mittelgroßen bis großen Kameras natürlich auch größer.
  • Und: Je größer das Objektiv, je mehr Licht fängt die Kamera ein, und umso besser die Bildqualität, vor allem werden Kameras mit großem Objektivdurchmesser mit schlechten Lichtverhältnissen besser fertig.

  • Als Anfänger eine einfache, leicht bedienbare Digitalkamera.
  • Möglichst ein eigener PC für die Bildbetrachtung und -bearbeitung, und/oder ein Fotodrucker mit Schlitz für die Speicherkarte der Kamera.
  • Bildbearbeitungs-Software (Entgeltlich: z.B. Photoshop, Freeware: z.B. Gimp, Paint.net)

  1. Bei der Auswahl der Kamera in einem Fachgeschäft beraten lassen. Mit Billigprodukten kann man schnell einen Reinfall erleben.
  2. Auf gut verständliche Bedienungsanleitung achten. Die heute im Handel erhältlichen Kameras sollten diese beinhalten und mit automatischer Fokussierung, Belichtungsmessung und Weißabgleich ausgestattet sein, sowie ein integriertes Blitzgerät enthalten.
  3. Erfüllt die Kamera diese Anforderungen, so kann man selbst als Anfänger hervorragende Fotos machen.
  4. Ein eigener PC und Grundkenntnisse in den gängigen Betriebssystemen, meist Windows, sind enorm von Vorteil. Hierfür gibt es genug einfach zu handhabende Bildbearbeitungssoftware, mit der auch Anfänger leicht zurechtkommen. Auch hier ist es von Vorteil, sich im Fachgeschäft beraten zu lassen.
  5. Will man seine Fotos ausdrucken, so sollte man darauf achten, dass der Drucker eine ausreichend hohe Auflösung hat und auf verschiedene Papierformate und -oberflächen eingestellt werden kann. Auch hier empfiehlt sich eine Beratung im Fachgeschäft.
  6. Übung macht den Meister. Am besten lernt man, wenn man sich mit den Geräten beschäftigt und einfach damit herumexperimentiert. Der Vorteil der Digitalfotografie liegt ja gerade darin, dass man nicht ständig Filmmaterial kaufen und die Filme dann entwickeln lassen muss. Das spart erstens Geld und zweitens hat man die Bilder sofort zur Verfügung und kann sich das Ergebnis auch sofort ansehen.
  7. Das wichtigste ist, dass man Geduld aufbringt und immer wieder etwas neues ausprobiert. Aus Fehlern kann man nur lernen. Misslungene Bilder kann man ja sofort wieder löschen und die Aufnahmen wiederholen.
  8. Darin liegt ja gerade der Vorteil der digitalen Fotografie. Bei der analogen Fotografie auf Filmbasis war das so nicht möglich, und misslungene Bilder verschlangen auch viel Geld wegen des Filmverbrauches.
  9. Das gibt es bei der Digitalfotografie Gott sei Dank nicht mehr.

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