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Gemüse richtig dünsten? - So geht´s

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:18
Wie dünstet man Gemüse richtig?

Frisches Gemüse ist äußerst gesund und kann als eine sehr schmackhafte Hauptmahlzeit oder auch als Beilage serviert werden. Bei der Zubereitung ist insbesondere das Dünsten des Gemüses dazu geeignet, die enthaltenen Vitamine und anderen Nährstoffe nicht zu zerstören. Aber was versteht man unter Dünsten und wie wendet man es am besten beim Kochen mit Gemüse an. Im folgenden ist eine Anleitung über die wichtigsten Dinge, die man beachten muss, damit das Dünsten perfekt funktioniert. 

  • Dünsten bedeutet, dass man eine rohe Kochzutat (dies kann Fisch, Fleisch, Gemüse oder ähnliches) mit etwas Flüssigkeit unter Zufügung von Hitze schonend gart. Die Flüssigkeiten können beispielsweise sein: Wasser, Fonds, Gemüsebrühe oder Fett.
  • Die Menge der verwendetet Flüssigkeit ist abhängig von dem Wassergehalt des zu dünstenden Gemüses. Folgende Regel gilt: Je mehr Wasser das Gemüse selbst enthält, desto weniger Flüssigkeit muss von außen hinzugefügt werden. 

 

Zubereitung

  • Wasche das Gemüse gründlich und entferne holzige Stellen!
  • Schneide das Gemüse in die gewünschte Größe!
  • Wenn das Gemüse selbst viel Flüssigkeit besitzt (z.B. Tomaten), wird es in einen Topf gelegt, der einen schließenden Deckel besitzt. Das Gemüse wird kontinuierlich erhitzt. Die Hitze sollte so gewählt werden, dass sich Wasserdampf entwickeln kann. Dieser sollte jedoch nicht so stark sein, dass das Gemüse verbrüht oder gar anbrennt.
  •  Wenn das Gemüse weniger eigene Flüssigkeit enthält (zum Beispiel Blumenkohl) bedecke den Boden des Topfes mit etwas Flüssigkeit und füge das Gemüse anschließend hinzu. Wichtig ist, dass das Gemüse nicht bis oben hin in der Flüssigkeit schwimmt, sondern dass sich ein garender Wasserdampf entwickeln kann.
  • Das Gemüse solange dünsten bis es die gewünschte Konsistenz erreicht hat. Es gilt generell: Je knackiger das Gemüse noch ist, desto mehr gesunde Vitamine enthält es später. Deshalb: Die Garzeit nicht zu lange wählen! Ein weiterer Nachteil einer zu lang gewählten Garzeit ist, dass das Gemüse unter diesen Umständen matschig wird.

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