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Glücksrad basteln - So geht's

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:28
Ein Glücksrad zu basteln ist immer eine gute Idee.
Egal ob Kindergeburtstag oder Straßenfest, es kommt auch garantiert immer gut an. Natürlich ist damit auch Spaß vorprogrammiert. Mit der richtigen Anleitung ist es zudem überhaupt kein Problem und kann sogar richtig Spaß machen mit der gesamten Familie ein Glücksrad zu basteln.

Dinge die benötigt werden

  • Zur Herstellung eines Glücksrads benötigst du eine circa 10 mm dicke Holzplatte.
  • Diese musst du entweder selber in die gewünschte Form bringen oder aber du holst dir im Baumarkt Hilfe.
  • Hier kann man sich auf Wunsch Holzplatten schon in die richtige Form sägen lassen.
  • Am wichtigsten ist aber, dass die Holzplatte rund ist. Des Weiteren benötigst du 100 Nägel und 1 große Schraube mit der dazugehörigen Mutter.
  • Die Schraube dient später dazu das Glücksrad zu befestigen. Außerdem brauchst du noch einen stabilen Holzbalken.
  • Auf Wunsch kannst du auch noch Farbe dazu holen. Damit kann das Glücksrad später noch bunt gestrichen werden.
  • Des Weiteren benötigst du auch noch ein Stückchen Hartplastik in einer beliebigen Form. Dieses dient später als Stopper.

Wie genau geht man nun vor

  • Zuerst solltest du dir dafür einen Tag aussuchen an dem du mindestens zwei Stunden Zeit hast. Denn ungefähr solange benötigst du, um das Glücksrad zu basteln. Zuerst wird die Platte folgendermaßen rund gesägt. Hast du allerdings schon eine fertige Platte im Baumarkt gekauft, kannst du diesen Schritt überspringen. Sonst gehst du wie folgt dabei vor: schlage zuerst einen Nagel genau in die Mitte der runden Holzplatte.
  • Nun wird an dem Nagel ein Stück Bindfaden befestigt, der bis zum Rand der Holzplatte reichen sollte. Am anderen Ende des Bindfadens befestigst du einen Bleistift. Jetzt kannst du problemlos einen gleichmäßigen Kreis auf die Holzplatte zeichnen.
  • Der Bindfaden sollt dabei immer straff bleiben, da der Kreis sonst ungleichmäßig wird. Ist der Kreis fertig gezogen, kannst du den mittigen Nagel und den Bindfaden wieder entfernen.
  • Das bereits durch den Nagel in der Mitte bestehende Loch bohrst du jetzt soweit aus, dass die Schraube hinein passt. Der aufgezeichnete Kreis kann nun mit Hilfe einer Stichsäge ausgesägt werden. Damit er auch splitterfrei wird sollte er anschließend mit Schleifpapier geglättet werden. Nun hast du schon einmal eine runde Platte und damit die Grundform des Glücksrads.
  • Ab jetzt sind wieder alle Schritte für jeden gleich. Nun werden mit einem Winkelmesser die Spielfelder ausgemessen und mit einer Bleistiftlinie gekennzeichnet. Jetzt kannst du in jeden Strich oben einen Nagel einhämmern. Diese dienen dann als Stopper beim Drehen des Glücksrads.
  • Ab jetzt folgt der kreative Teil bei dem auch die Kinder gern mithelfen können. Jeder Abschnitt sollte nun mit einer Farbe bunt bemalt werden. Auch Zahlen, Buchstaben oder Symbole können darauf gezeichnet werden. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Das Glücksrad kann ganz nach Lust und Laune bemalt oder beklebt werden. Anschließend sollte die Farbe gut trocknen. Dafür am besten die Hinweise des Herstellers auf der Farbdose beachten.
  • Im letzten Schritt wird nun das Glücksrad montiert. Den Holzbalken dazu ausmessen und die Höhe markieren, in welcher das Glücksrad hängen soll. Nun die Schraube im Balken befestigen. Das Rad auf die Schraube hängen und vorn die Mutter aufschrauben. Doch Vorsicht, nur so fest schrauben, dass sich das Rad auch noch dreht.
  • Nun wird nur noch der Stopper benötigt. Dazu verwendest du am besten ein beliebig geformtes Stück Hartplastik. Am oberen Rand des Glücksradständers sollte nun dieses Plastikstückchen befestigt werden. Am besten funktioniert dies mit einem Nagel. Dieser Stopper sollte die Nägel zu etwa einem Drittel berühren. Schon ist ein selbst gebasteltes Glücksrad fertig.

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