Foto: Shutterstock.com

Golf - Bounce richtig verwenden?

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 13:59
Unter Bounce versteht man den Winkelgrad des Schlägers in Richtung des Spiels zwischen...

Unter Bounce versteht man den Winkelgrad des Schlägers in Richtung des Spiels zwischen Vorderkante des Kopfes und der Stelle, an welcher die Schlägersohle den Grund berührt.

Üblicherweise benutzt man dabei Werte, welche zwischen 2 Grad (bei einem langen Eisen) und 12 Grad (bei einem Sand-Wedge) liegen.

  1. Sinn macht ein Bounce im Prinzip nur beim Schlag mit einem Eisen oder einem Wedge, da hier die Absicht ist, mit dem Schlägerkopf zuerst den Ball zu treffen, um anschließend in den Boden einzudringen.
  2. Soll der Ball von hartem Untergrund gespielt werden, so empfiehlt sich ein niedriger beziehungsweise ein 0 Grad Bounce, da ansonsten die vom Grund abprallende Schlägersohle die Kante den Ball zu hoch treffen lassen kann, womit sich ein zu flacher Flug des Balls ergeben wird, der nur schwer kontrollierbar ist. 
  3. Zudem hat ein 0 Grad Bounce den erwünschten Effekt des maximalen Spins des Balles, welcher bei einem Schlag ins Grün von Vorteil ist.
  4. Hier kann allerdings ein ungenauer Schlag, welcher zuerst den Boden und dann den Ball trifft, von Nachteil sein, da in diesem Fall der gewünschte Spin verpufft.
  5. Somit ergibt sich, dass ein Bounce mit hohem Grad auf einem weichen Boden wie dem Bunkersand mit einem Sand-Wedge den größten Vorteil und die größte Effizienz aufweist.

Kommentare