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Große Räume effektiv nutzen? - Wie kreiiert man ein neues Raumkonzept

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:15
Große Räume effektiv nutzen? - Neue Ideen machen es möglich

Bei der Raum-Neukonzeption kommt es auf das korrekte Maßnehmen an. Sind die Maße des Raumes bekannt, ist das Planen einfacher. Auch spielen Laufwege, Licht sowie der Stil eine zu beachtende Rolle. Große Räume effektiv zu nutzen ist manchmal schwieriger, als gemeinhin gedacht. Doch mit einer sorgfältigen Planung und entsprechender Umsicht auf die einzelnen maßgeblichen Faktoren, steht dem Erfolg der Konzeption des Wohnraumes nichts im Wege.

  • Durch Beachtung des Lichteinfalls und der Türen innerhalb des Raumes ergeben sich Anhaltspunkte für Laufwege und die bestmögliche Platzierung von tageslichtaffinen Plätzen, wie beispielsweise Schreibtischen. Oft genutzte Bereiche innerhalb des Raumes, wie etwa der Empfang eines Großraumbüros, sollten sich in Türnähe befinden. Räume, die der Behaglichkeit dienen, beispielsweise eine Sofalandschaft, wäre idealerweise im hinteren Teil eines Raumes gut aufgehoben.
  • Stellwände, je nach Bedarf auch durchsichtig, schaffen eine optische und gefühlte Trennung bei unterschiedlicher Nutzung eines großen Raumes oder bei Schallproblematiken. Gewünschte optische Brüche innerhalb des Raumes können auch - je nach Raumhöhe - durch Podeste geschaffen werden.
  • Pflanzen schaffen nicht nur ein angenehmes Raumklima, sie können auch dem Raum eine Form geben und trennen, ohne zu massiv zu wirken. Bilder an den Wänden nehmen großen Räumen oft ihr "Hallenklima". Auch Wandfarben schaffen eine eigene Atmosphäre. Wichtig ist es auch, das Lichtkonzept in die Konzeption mit einzubeziehen, weil hiermit wieder wichtige Akzente gesetzt werden.

Große Räume effektiv nutzen

Die richtigen Maße:

  • Als allererstes steht das Maßnehmen auf dem Programm, denn nur wer seine "Spielfläche" kennt, kann richtig konzipieren und planen. Sonst ist schnell ein Möbelstück platziert, das an genau dieser Stelle völlig untergehen würde.
  • Oder im Laufweg von der Tür zum Schreibtisch befinden sich unnötige Hindernisse, wie Kommoden oder Blumen.
  • Also mit Stift und Papier ran an den Zollstock und ab in den Raum. Oft ergibt sich schon beim Maßnehmen ein Gefühl für die Beschaffenheit des Raumes.
  • Wichtig ist es auch, die Lage der Fenster zu notieren und die Richtung, in die sich die Türen öffnen. Sonst ist schnell eine Ecke verplant, die eigentlich gar nicht nutzbar ist.

 

Individuelle Vorlieben:

  • Natürlich müssen immer die individuellen Vorlieben der Nutzer beziehungsweise Bewohner beachtet werden. Der eine mag eher den kühleren und klaren Bauhausstil, der andere den Bauernhausstil mit großen schweren Möbeln und Dekorationsartikeln.
  • Wem es nicht liegt, Größen umzurechnen, um alles maßstabsgetreu aufs Papier zu bannen und Möbel maßstabsgetreu auszuschneiden, um sie hin und her zu schieben, dem stehen auch andere Möglichkeiten zur Verfügung.
  • Es gibt zur Unterstützung bei der Neu-Kreation eines Raumkonzeptes auch gute Software-Lösungen. Durch 3D-Ansichten entwickelt man mehr Gefühl für die eigene Konzeption.

 

Charakter des Wohnraumes:

  • Dem großen Raum seinen Charakter belassen, trotzdem effektive Nutzung zu ermöglichen und dabei eine angenehme, individuelle Atmosphäre zu schaffen, dies ist die größte Herausforderung bei der Raum-Neu-Konzeption.
  • Grundlage dessen sind neben dem Maßnehmen auch klare Zielvorgaben für die zukünftige Nutzung des Raumes.

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