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Grundlagen der Fotografie? - Das sollte man zum Einstieg wissen

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:16
In der Fotografie tauchen immer wieder verschiedene Fachbegriffe auf. Was bedeuten diese?

Wie viele andere Fachgebiete auch, bringt die Fotografie einige Fachbegriffe mit sich, die den Anfänger oftmals irritieren. Begriffe wie Brennweite, Belichtungskorrektur, Blende oder Tiefenschärfe sagen den meisten Anfängern zunächst einmal gar nichts. Wenn Sie sich aber näher mit der Fotografie beschäftigen möchten, kommen Sie um diese Begriffe über kurz oder lang nicht herum.

Die gängigsten Fachbegriffe

 

  • Den Begriff Fokus kennen Sie möglicherweise schon. Hier handelt es sich um nichts anderes als das Scharfstellen des Objekts, das aufgenommen werden soll. Unterschieden wird hier zwischen dem Autofokus und dem manuellen Fokus. Die meisten Kompaktkameras verfügen leider nicht über die Möglichkeit, den Fokus manuell einzustellen, während bei Spiegelreflexkameras dies in der Regel gegeben ist.
  • Ein weiterer wichtiger Begriff ist die sogenannte Brennweite. Diese wird in Millimetern angegeben. Wenn Sie beispielsweise ein Objekt "heranzoomen", verändern Sie hierbei die Brennweite des Objektivs der Kamera. Je näher Sie das gewünschte Objekt mit der Kamera heranholen, desto größer wird die Brennweite.
  • Das menschliche Auge beispielsweise hat eine Brennweite von etwa 50 Millimetern. Diese Brennweite entspricht also der normalen Sehweise bzw. dem Bildausschnitt, den der Mensch wahrnimmt. Geringere Brennweiten werden als Weitwinkel bezeichnet, da sie einen höheren Bildausschnitt zeigen. Oft verwenden zum Beispiel Überwachungskameras Weitwinkelobjektive. Objektive mit einer sehr hohen einstellbaren Brennweite werden häufig auch als Teleobjektive bezeichnet.
  • Häufig taucht auch der Begriff Tiefenschärfe in der Fotografie auf. Dieser Begriff lässt sich wie folgt erklären: Bei einer geringen Tiefenschärfe wird ausschließlich das Objekt im Vordergrund des Bildes scharf angezeigt, während der Hintergrund unscharf dargestellt wird. Natürlich ist auch der umgekehrte Effekt möglich.
  • Hierbei kann auch der Hintergrund scharf abgebildet werden, während der Vordergrund auf dem Bild unscharf dargestellt wird. Viele Fotografen nutzen diesen Effekt ganz bewusst beim Fotografieren, um den Blick des Betrachters ganz gezielt auf ein bestimmtes Objekt im Bild zu lenken. Beeinflusst wird die Tiefenschärfe durch die sogenannte Blende.
  • Die Blende ist eine Vorrichtung in der Kamera bzw. im Objektiv, durch die der Lichtdurchlass vermindert werden kann. Dadurch verändert sich das Lichtbündel, das auf dem Bildsensor der Kamera fällt. Ein größerer Blendenwert hat zur Folge, dass weniger Licht auf den Bildsensor fällt. Je größer der Blendenwert eingestellt wird, desto größer ist auch die Tiefenschärfe. Allerdings muss bei einem größeren Blendenwert auch die Belichtungszeit erhöht werden.
  • Bei der Belichtungszeit handelt es sich nur um nichts anderes als die Zeit, in der Licht auf dem Bildsensor gelangt. Die Belichtungszeit kann bei ausreichender Beleuchtung von einem Bruchteil einer Sekunde betragen bis zu mehreren Sekunden. Lange Belichtungszeiten werden häufig auch als Langzeitbelichtung bezeichnet.
  • Die Belichtungskorrektur bezeichnet die Möglichkeit, ganz bewusst den Belichtungswert wunschgemäß anzupassen. Dadurch kann das Bild entweder heller oder dunkler aufgenommen werden, als dies durch den Belichtungsmesser der Kamera vorgegeben wurde.

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