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Halloween Bräuche? - Eine Erklärung

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:03
Der Begriff Halloween benennt die Volksbräuche ...

Der Begriff Halloween benennt die Volksbräuche am Vorabend von Allerheiligen, die in der Nacht von Allerseelen zu Allerheiligen stattfinden. Ursprünglich stammt der Brauch des Gedenk – und Feiertags Allerseelen und Allerheiligen aus dem katholischen Irland. Die irischen Einwanderer, die in die USA zogen, pflegten ihre katholischen Bräuche in Erinnerung an ihre Heimat in Europa und entwickelten sie in den Vereinigten Staaten weiter. Im Laufe der Zeit entwickelte sich deshalb Halloween zu einem der wichtigsten Feste, neben Thanksgiving und Weihnachten in den Vereinigten Staaten. Um 1830, zur Zeit der Irischen Renaissance, wurde in der frühen Literatur über Volkskunde eine Stetigkeit der Halloweenbräuche, die seit der Zeit der Kelten und Verhältnisse zu den heidnischen und keltischen Traditionen hatten, angenommen. Seit dem Jahre 1990 verbreiteten sich die Bräuche, von Frankreich aus, in ganz Europa. Zwar gibt es regionale Unterschiede bei den Bräuchen, doch die wesentliche wurden beibehalten.

  1. Zu den adaptierten Bräuchen gehört zum Beispiel das Rübengeistern.
  2. Dabei höhlt man Rüben aus und ritzt ein schauriges oder lustiges Gesicht hinein.
  3. Die traditionellen Kürbisanbaugebiete wie die Steiermark in Deutschland nahmen Halloween auf.
  4. Das Wort Halloween, das früher Hallowe´en geschrieben wurde, ist die Verkürzung des Wortes All Hallows´Eve , das den Vorabend von Allerheiligen benennt.
  5. Das Verhältnis von Halloween zum Reich der Toten stellt sich aus den christlichen Feiertagen Allerheiligen und Allerseelen, die im 7. bis 8. Jahrhundert in Europa eingeführt wurden.
  6. Im Jahre 609 erfolgte die Weihung des Pantheons aus Rom, einem Tempel aus der Zeit der Heiden der allen Göttern gewidmet war.
  7. Mit dem ehemaligen Namen Sancta Maria ad Martyres geht das Fest Allerheiligen zum Gedenken an alle Märtyrer hervor.
  8. Am Tag Allerseelen sollten gute Gebete und gute Taten erreicht werden, dass die Toten im Fegefeuer nicht leiden müssen.
  9. Dem keltischen Brauch nach wurde Halloween am Sommerende gefeiert und somit auch die Übersiedlumg des Viehs vom Feld in die Ställe für den Winter.
  10. Man glaubte in dieser Nacht seien auch die Seelen der Verstorbenen zu sich nach Hause zurückkehren. Man begann das Fest mit Freudenfeuern auf den Hügeln.
  11. Es wurde sich auch verkleidet. Dies diente der Vertreibung der bösen Geister, aber auch Wahrsagerei gehörte zu den üblichen Bräuchen.

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