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Handzeichen beim Tauchen - Das sind die Wichtigsten

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:18
Grundlegende Handzeichen beim Tauchen...

Unter Tauchzeichen werden Gesten verstanden, die eine nonverbale Kommunikation unter Tauchern im Wasser ermöglichen. Grundlegende Handzeichen beim Tauchen, die in jedem Fall beherrscht werden müssen, werden bereits innerhalb einer Tauchausbildung gelehrt. So können sich Tauchpartner beispielsweise mit wenigen Zeichen mitteilen, wenn etwas nicht in Ordnung ist oder sie keine Luft bekommen. Alle Handzeichen beim Tauchen können als Frage, sowie auch als Aufforderung formuliert werden. 

Die Verständigung beim Tauchen

Wieso Handzeichen beim Tauchen notwendig sind

Trotz der guten Fortbewegung von Schall unter Wasser, ist es nur schwer möglich, sich mit der menschlichen Stimme verständigen zu können. Meist werden elektronische Kommunikationssysteme benötigt. Die dabei benötigte Tauchausrüstung, die einen Tauchhelm oder aber eine Vollgesichtsmaske beinhaltet, ist sehr teuer und nicht für jeden erschwinglich. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, die am häufigsten gebrauchten Tauchzeichen zu lernen, um sich auch unter Wasser verständigen zu können und vorallem der Sicherheit beim Tauchen wegen.

Die Aufmerksamkeit des Partners erregen

Um Tauchzeichen verwenden zu können, ist es wichtig, dass die Tauchpartner Augenkontakt haben. Ein Tippen auf die Schulter oder aber das Klopfen auf die Druckluftflasche mit Hilfe eines metallischen Gegenstandes hilft, die Aufmerksamkeit des Partners zu erregen. Der Fachhandel bietet hierfür spezielle Ausrüstungsgegenstände an, die zu erschwinglichen Preisen erworben werden können. Beim Shaker beispielsweise handelt es sich um eine Metalldose, in der sich kleine Metallstücke befinden. Um ein Geräusch zu erzeugen, wird diese einfach unter Wasser geschüttelt. Der so genannte Tankbanger ist eine Kunststoffkugel, die an der Flasche angebracht und zum Klopfen genutzt wird.

Die wichtigsten Handzeichen beim Tauchen

  • Um den Partner zu fragen, ob bei ihm alles in Ordnung ist, formt der Taucher mit seinem Daumen und Zeigefinger einen Kreis, die restlichen Finger stehen ab. Um diese Frage positiv zu beantworten, wird dasselbe Zeichen geformt – diesmal berühren jedoch auch die übrigen Finger den Daumen. Sollte eine Hand belegt sein, reicht es auch aus, seine Hand zum Kopf zu führen und dabei einen Kreis zu bilden. 
  • Um zu signalisieren, dass ein Taucher keine Luft mehr bekommt, muss er lediglich die Finger schließen, seine Hand strecken und diese waagerecht mit der Handfläche nach oben an den Hals halten. Ein allgemeines Problem wird durch das Winken der Arme zum Ausdruck gebracht. Dieser Punkt ist besonders wichtig, da unerfahrene Taucher dazu neigen, ihr Gegenüber auf diese Art begrüßen zu wollen. 
  • Soll abgetaucht werden, muss hierfür der Daumen nach unten gestreckt werden, die restlichen Finger zur Faust geformt. Beim Auftauchen erfolgt das gleiche Zeichen, hierbei zeigt der Daumen jedoch nach oben. Auch hier ist es wichtig, dieses Zeichen nicht mit der bei uns üblichen Bedeutung „Alles in Ordnung!“ zu verwechseln.

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