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Herbst oder Sommertyp? - So findest Du's raus

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:28
Auch gibt es zahlreiche Menschen, die den Sommer nicht mögen, die Hitze meiden, weniger hinaus gehen und sich scheinbar noch weniger bewegen als das in der

Während viele Menschen den Sommer lieben, scheinbar endlos auf den Wiesen der Freibäder, der Badeseen oder gar an den Stränden der deutschen und europäischen Küsten verweilen können, ist das warme Klima bei älteren oder kreislaufkranken Menschen eine zusätzliche Belastung, die den Ablauf des Alltags erschwert. Auch gibt es zahlreiche Menschen, die den Sommer nicht mögen, die Hitze meiden, weniger hinaus gehen und sich scheinbar noch weniger bewegen als das in der kalten Jahreszeit der Fall ist. Welcher Typ sind Sie: Herbst- oder Sommertyp? Finden Sie es heraus!

Selbsteinschätzung - aber wie?

Sonnenanbeter oder Sonnenallergiker?
Für viele Menschen hat es etwas Tröstliches, wenn die Tage nach einem langen kalten Winter wieder länger und wärmer werden. Die Menschen gehen wieder vor die Tür, als würde das Leben nach langer Zeit erneut aus einem tiefen Winterschlaf erwachen: Nun ist es nicht mehr lange hin und der Sommer hält Einzug. Wer dieser Zeit entgegenfiebert, es liebt, in den lauen Sommernächten bis spät in die Nacht draußen zu verweilen und mit Freunden und Bekannten Sommer- und Grillfeste zu feiern, ist wohl der geborene Sommertyp und wird im September ein wenig wehmütig, wenn uns die warmen Temperaturen verlassen und die Tage wieder zunehmend kürzer werden. Sommer-Fanatiker lieben die Sonne und die warmen Temperaturen – manchmal vielleicht sogar ein wenig zu sehr. Sie haben einen meist dunklen Hauttyp und werden schnell braun. Menschen, die einen hellen Hauttyp haben, vertragen die Sonne meist nicht so gut und versuchen direkte Sonneneinstrahlung in den Monaten Juli und August zu vermeiden. Sie sind auf einen hohen Sonnenschutz angewiesen, wenn sie sich im Sommer an Badeseen oder an der Küste aufhalten. Diese Menschen sind meist froh, wenn die Kraft der Sonne wieder nachlässt und der Herbst nach den heißen Monaten endlich Einzug hält. Viele Menschen reagieren auf direkte Sonneneinstrahlung sogar allergisch. Ausschlag und andere Hautirritationen, die brennen und jucken sind bei zu langer Sonnenexposition die zwangsläufige Folge und können als sehr unangenehm empfunden werden. Sonnenallergiker ziehen sich in den Sommermonaten vermehrt an schattige überdachte Plätze zurück. Sie sind wohl kein geborener Sommertyp, sondern präferieren lieber die Frühlings- und Herbstmonate. Hinzu kommt, dass viele Menschen in den Sommermonaten unter anderen allergischen Reaktionen zu leiden haben, die die Lebensqualität enorm einschränken. Besonders für Menschen, die auf sowohl Früh- als auch Spätblüher allergisch reagieren, ist der Sommer eine Qual, da sie häufig während der gesamten Sommermonate starke Immunsuppressiva einnehmen müssen, die müde und träge machen. Sie die typischen Herbsttypen und freuen sich, wenn die Bäume endlich die Blätter abwerfen und die allergischen Symptome bis zum nächsten Jahr ein Ende haben.
Sommerhit oder Herbstblues?
Viele Menschen, die sich selbst eindeutig als Sommertypen beschreiben, klagen in den frühen Herbstmonaten, wenn die Sonnenscheindauer abnimmt, die Tage kürzer werden und die Temperaturen fallen, über eine deutlich wahrnehmbare Stimmungsschwankung. Sie fühlen sich müde, klagen zum Teil sogar über depressive Verstimmungen, sind schnell reizbar und beschreiben ihre wahrgenommene Verfassung als träge und lustlos. In den Wintermonaten, wenn es tagsüber nur wenige Stunden hell ist und die Sonne oft über Wochen nicht zu sehen ist, müssen die betroffenen Personen häufig sogar Psychopharmaka einnehmen oder sich einer speziellen Lichttherapie unterziehen, um die depressive Stimmung langfristig ein wenig aufzuhellen. Erst im März, wenn die Tage wieder spürbar länger werden und sich der Frühling bemerkbar macht, wird der Sommertyp wieder euphorisch und agil. Der Herbsttyp hingegen freut sich, wenn die Tage kühler werden und die Menschen wieder lange Wanderungen durch das herabgefallene Laub unternehmen können. Sie beschreiben den Duft, der entsteht, wenn die Landwirte pflügen und die Äcker umgraben, als angenehm.
Egal ob Herbst- oder Sommertyp:

Den Lauf der Jahreszeiten werden wir wohl niemals ändern oder beeinflussen können. Wir müssen mit allen Jahreszeiten vorlieb nehmen und das beste aus ihnen machen. Fest steht: Die Menschen lieben in der Mehrzahl den Frühling und den Herbst. Die extremen Jahreszeiten, das heißt extreme Hitze und extreme Kälte werden, wenn sie längere Zeit andauern, in der Mehrzahl aller Fälle als unangenehm wahrgenommen.

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