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Körpersprache richtig deuten? - Worauf sollte man achten?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:16
Anhand der Körpersprache lassen sich viel Sachen deuten.

Nicht jeder Mensch hat die gleiche Körpersprache. Es gibt aber einige bestimmte Gesten, die einen zum Beispiel verraten, wenn man lügt. Einige zeigen Unglaubwürdigkeit, Nervosität usw. Aber auch die Körperhaltung kann einiges über den Gefühlszustand verraten. Damit Sie einige zeichen demnächst besser und klarer für sich deuten, folgen hier ein paar allgemeine Tipps, um die Körpersprache zu verstehen.

Körpersprache und ihre Bedeutung

  • Tiefes Einatmen und dabei den Kopf in den Nacken legen, ist ein Zeichen von Unverständnis und Zweifel. Aber auch bei schlechten nachrichten und wenn jemand am Grübeln ist, kommt es häufig zu diesem Zeichen. Man holt tief Luft, weil einem quasi durch das Gesagte die Luft zum atmen genommen wird, und man schaut gen Himmel, weil man nicht versteht, was gerade passiert ist.
  • Schaut jemand während einem Gespräch immer wieder auf den Boden oder weicht Ihrem Blick aus, so kann das ein Zeichen dafür sein, dass der jenige Ihnen nicht die Wahrheit gesagt hat. Oft wird sich hierbei auch noch kurz an der Nase gekratzt. Viele Menschen versuchen Ihrer Lüge etwas mehr Wahrheit zu geben, indem Sie Ihnen direkt in die Augen starren.
  • Gehen Menschen mit gesenktem Kopf durch das Leben, dann haben diese sehr wahrscheinlich eine große Last zu tragen. Man blickt nicht mehr nach vorne, also in die Zukunft, sondern schaut nach unten, und erwartet nichts Positives mehr.
  • Wer nervös ist, weil er lügt oder etwas zu verbergen hat, der zuckt häufig sehr kurz mit dem Kopf und blickt schnell hin und her. Diese Art von Hektik kann bedeuten, dass er eine neue Ausrede sucht, oder ganz einfach Unruhig ist und befürchtet, die Lüge könnte jeden Moment auffliegen.
  • Jemand der offensichtlich sehr laut und aufgesetzt lacht, der hätte im wahren Leben gerne wirklich etwas zu lachen. Künstliches Lachen soll zeigen, dass das Leben schön und angenehm ist und es einem gut geht. Dabei überspielt das laute Lachen im Prinzip nichts anderes, als dass es gar nicht zu lachen gibt.
  • Es gibt aber auch ganz eindeutige Situationen, die weder gespielt noch extra hervorgerufen werden. Steht man unter starker Anspannung, hat Angst oder etwas Schreckliches erlebt, so zittert man meistens am ganzen Körper. Die Gesichtsfarbe ist dabei sehr blass, die dünnen Adern an den Händen aber sehr deutlich zu kennen.
  • Jemand der ständig seine eigenen Hände drückt, an den Fingern spielt und etwas Ähnliches tut, der versucht eine Lösung zu finden. Es soll etwas geformt und erledigt werden, aber man weiß noch nicht wie. So kann zum Beispiel auch seelischer Druck oder Anstrengung im Allgemeinen wie bei einer Druckmassage gelindert werden.

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