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Kompassnavigation beim Tauchen - So funktioniert's

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:18
Wenn Du als Taucher das Navigieren beherrschst wirst Du zweifelsfrei sicherer unterwegs sein.

Damit Du dich beim Tauchen nicht "verläufst" und plötzlich in anderen Hochheitsgewässern auftauchst oder anderweitig den Überblick verlierst, solltest Du dich vorher mit der Kompassnavigation beim Tauchen beschäftigen, bevor der Schritt in die Unterwasserwelt gemacht wird.

Da Taucher sich regelmäßig in unbekanntem Gelände bewegen und stoßen dort oft auf Probleme die Orientierung betreffend. Schlechte Lichtverhältnisse sorgen dafür, dass Karten schwierig zu lesen sind, wenn diese Karten nicht ohnehin vergessen wurden. Eingeschränkte Sicht ist ohnehin schon eine Schwierigkeit für sich selbst und in der Unterwasserwelt gibt es genug andere Dinge, die die volle Aufmerksamkeit des Tauchers erfordern.

  • Allerdings ist es so, dass sich viele Taucher auf den Tauchlehrer oder einen erfahreneren Kumpel verlassen, wenn es um die Navigation geht. Es soll hier aber klar festgehalten werden, dass das die absolut falsche Vorgehensweise ist. 
  • Wenn Du als Taucher das Navigieren beherrschst wirst Du zweifelsfrei bei der Planung deine Vorteile haben. Es wird klar sein wie viel Zeit und Luft für den nächsten Tauchgang benötigt wird. 
  • Man kommt einfach schneller an das Ziel des Tauchgangs. Wenn Du und deine Freunde ein Wrack auskundschaften wollt, dann ist es doch besser das Wrack schnell zu finden und nicht zu viel Zeit auf seine Entdeckung zu verschwenden. Deshalb ist die Kompassnavigation beim Tauchen so wichtig.

Die Kompassnavigation beim Tauchen

  • Da wir nun wissen wie wichtig die Kompassnavigation beim Tauchen ist, sollte auf das wichtigste Gerät eingegangen werden, das man zum navigieren braucht, den Kompass.
  • Der Kompass sollte ein stabiles, aus Gummi oder Plastik bestehendes Gehäuse, haben. Das Sichtfenster sollte kratzfest sein.
  • Die magnetisierte Scheibe ist der wichtigste Bestandteil des Kompasses. Die Scheibe "schwimmt" im Gehäuse und zeigt dabei immer nach Norden. Es ist hier zu beachten, dass nicht die Scheibe sich dreht, sondern Du als Taucher dich um die Scheibe drehst. Neben den Himmelsrichtungen sind hier auch Gradeinstellungen abzulesen.
  • Der nächste wichtige Bestandteil ist die Drehscheibe. Diese trägt Kimme und Korn und kann im Gehäuse gedreht werden und ist dabei unabhängig von der magnetisierten Scheibe.
  • Wenn man also nun den Kurs eingestellt hat, dann kannst du mit Kimme und Korn diesen Kurs halten. Die meist rote Peillinie ist auf dem Sichtfenster aufgedruckt und zeigt dem Taucher die Tauchrichtung an und dient weiterhin zur Peilung von bestimmten Objekten.
  • Wenn dieses Objekt angepeilt worden ist, dann kannst du sofort den eingeschlagenen Kurs ablesen.
  • Was ist noch bei der Kompassnavigation beim Tauchen zu beachten? Es sollte darauf geachtet werden, dass der Kompass mittig am Körper ausgerichtet ist und in die selbe Richtung zeigt, in die du schwimmst.

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