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Letztes Update am 22.10.2014, 14:33

Nun ist die kalte Jahreszeit angebrochen und der Winter hält langsam aber sicher Einzug in die hiesigen Gefilde. Viele Winterurlauber suchen nun nach den geeigneten Gebieten, um ihrem geliebten Wintersport nachzugehen. Dazu gehört vor allem das Fahren mit dem Snowboard und den Ski. Doch, wenn man sich auf die Piste begibt, ganz besonders eine, die nicht gesichert ist, dann sollte die passende Lawinenausrüstung bzw. das richtige Euqipment nicht fehlen.

 

Was muss bei einer Skitour im Winter beachtet werden?

Einen Skiausflug im Winter sollte man voll genießen, aber bevor man das gewissenlos tun kann ist es wichtig, dass zunächst einige wichtige Dinge beachtet werden bevor es los geht. Man atmet erfrischende unverbrauchte Bergluft, zieht seine eigenen Spuren durch den Pulverschnee und man kann die Stille der Natur auf sich wirken lassen, aber die Natur bzw. der Berg kann trotz seiner Schönheit manchmal unberechenbar sein. Vor einer Tour sollte sich zuerst definitiv danach erkundet werden, wie hoch die Windstärken sind und wie der Schnee in den betreffenden Zonen beschaffen sein wird. Ein Blick auf die aktuellen Lawinenberichte kann dabei auch nicht schaden. Die Risiken sollten also schon im Vorfeld minimiert werden, damit es erst gar nicht dazu kommt, das Equipment gebrauchen zu müssen. Lawinenseminare, die von vielen Skischulen angeboten werden, können ebenso wichtig und lebensrettend sein, und sind für jeden Tourengeher oder Freerider ein absolutes Muss.

Eine gute Lawinenausrüstung ist entscheidend

Natürlich gehören Dinge wie eine Sonnenbrille, die richtigen Ski und gute Kleidung ebenfalls zu einer guten Skiausrüstung, aber diese Dinge können nur bedingt hilfreich sein, wenn man mit einem Lawinenabgang konfrontiert wird. Einen Kompass und eine Karte vom ausgewählten Skigebiet, sollte man in jedem Fall dabei haben, um sich im Notfall orientieren zu können.


Besonders wichtig und hervorzuheben ist das sogenannte Lawinenverschüttetensuchgerät, auch LVS genannt. Dieses Gerät kann wirklich Leben retten. Es dient dazu Menschen, die von einer Lawine verschüttet wurden, aufspüren zu können. Diese Personen können mit Hilfe des Geräts wesentlich schneller geortet werden und da die Zeit ein wesentlicher Faktor bei der Rettung von Verschütteten ist, sollte es in keiner Lawinenausrüstung fehlen. Eine Stirnlampe, um sich unter einer grossen Menge Schnee eventuell orientieren zu können kann ebenfalls eine große Hilfe sein.


Was auf jeden Fall auch zu einem guten Equipment gehört ist eine Lawinensonde, mit welcher die Stellen an denen eine verschüttete Person vermutet wird abgesucht werden können. Diese Sonde sollte zur Standardausrüstung jedes Teilnehmers gehören, der eine Skitour unternehmen möchte.

 

Das nächste unverzichtbare Utensil ist eine Lawinenschaufel aus Metall, denn auch wenn man selbst nicht von einer Lawine verschüttet wird, kann es passieren, dass es anderen Wintersportlern in der Nähe passiert. In dieser Situation ist man möglicherweise die einzige Chance für die Opfer. 


Zu guter Letzt sollte auch ein Erste-Hilfe Paket, ein Biwaksack und eine Rettungsdecke zu einer standesgemäßen Lawinenausrüstung gehören.

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