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Lightpainting-Ausrüstung: Was braucht man dazu?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:33
Bei dieser speziellen Technik entstehen sepzielle Fotos.

Aufgrund des Zeitalters der digitalen Fotografie, und der damit verbundenen leichteren Umsetzung, entdecken jedes Jahr mehr Fotografen das sogenannte „Malen mit Licht“. Bei dieser speziellen Technik entstehen Fotos, indem man bei einer hohen Belichtungszeit (von mindestens 30 Sekunden) Bilder oder Formen mit Hilfe einer Lichtquelle in die Luft malt. Für das Lightpainting benötigt man keine besondere Ausbildung als Fotograf, sondern es erfordert nur die richtige Ausrüstung und etwas Kreativität. Betrachtet man zum Schluss das Wort „Fotografie“, setzt es sich aus den zwei griechischen Wörtern, „phos“ (Licht) und „graphein“ (schreiben oder malen) zusammen. Die genaue Bedeutung wäre also „Zeichnen mit Licht“. Beim Lightpainting geht es weniger um die “perfekten” Bilder, sondern viel mehr darum die eigene Kreativität auszudrücken und diese festzuhalten.

Wichtige Fakten rund ums Lightpainting

  • Erster Lightpainter: Man Ray (1935)
  • Berühmtester Lightpainter: Pablo Picasso (1881-1973)
  • Mehr als 40.000 Mitglieder in den Communitys der Social Networks
  • Festival of Lights Berlin
  • International Light Painting Award

Dinge die benötigt werden

 

Eine Kamera mit einstellbarer Belichtungszeit und Blende

Bei der zu verwendenden Kamera ist zu beachten, dass diese unbedingt eine frei einstellbare Belichtungszeit von mindestens 30 Sekunden verfügt. Dadurch können die Bewegungen des Lichts über einen längeren Zeitraum dargestellt werden. Des Weiteren sollte eine weit geschlossene Blende (22 oder größer) gewählt werden um einen möglichst hohen Kontrast zwischen Lichtquelle und Raum zu erreichen.

 

 

Ein Stativ oder ähnlicher Untergrund, der der Kamera festen Halt gewährt

Da mit langen Belichtungszeiten gearbeitet wird, muss ein sichererer Halt der Kamera gewährleistet werden. Alternativ kann auch ein anderer sicher Untergrund gewählt werden, solange die Kamera einen festen Halt hat.

 

 

Eine oder mehrere Lichtquellen

Im Prinzip reicht eine Taschenlampe. Andere Lichtquellen sind Kerzen, Streichhölzer beziehungsweise alles, was kontinuierlich Licht aussendet. Um Formen oder Linien zu erhalten, wird das Licht in Richtung der Kamera gehalten und bewegt.

 

 

Fernauslöser oder zweite Person

Um effektiv die komplette Belichtungszeit auszunutzen, empfiehlt es sich einen Selbstauslöser zu verwenden oder mit einer zweiten Person zu arbeiten.

 

Lightpainting: Tutorials und Fakten


Im Netz finden sich zahlreiche weitere Tutorial-Videos zum Thema Lightpainting. Dort kann man sich nochmal genau anschauen, worauf es bei den ersten Schritten ankommt. Hier eine Auswahl:

 


Schon allein der Suchbegriff “Lightpainting” in den gängigsten Online-Shops, liefert jede Menge Ausrüstungsmöglichkeiten. Alternativ kann man sich die nötige Ausrüstung auch in jedem großen Elektronikfachgeschäft kaufen.
Betrachtet man zum Schluss das Wort „Fotografie“, setzt es sich aus den zwei griechischen Wörtern, „phos“ (Licht) und „graphein“ (schreiben oder malen) zusammen. Die genaue Bedeutung wäre also „Zeichnen mit Licht“. Beim Lightpainting geht es weniger um die “perfekten” Bilder, sondern viel mehr darum die eigene Kreativität auszudrücken und diese festzuhalten.

 

Weblinks zum Thema:

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