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Modelposen zum Üben? - Wie geht´s?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:15
Gut aussehen und auch rüberzukommen will gelernt sein!

Makellose Schönheit, Anmut, Grazie und auf Fotos ein starker, feuriger Ausdruck - Model sein hat seine Tücken und Vorteile. Aktiv im Modeljob kommt man viel umher, lernt viele neue Persönlichkeiten kennen und muss sich stets äußerlich wie auch innerlich weiterentwickeln, um weiterhin allen Labels gerecht zu werden. Da ist Stress natürlich vorprogrammiert - dennoch scheint Model sein zu den Traumberufen vor allem bei Mädchen zu zählen. Du möchtest Dich auch einmal wie ein perfektes Model fühlen? Dann bist Du hier genau richtig.

  • Sei Dir erstmal im Klaren, welche Art von Modelberuf Du genau anstreben möchtest:
  • Zwischen einem Laufsteg- und Katalogmodel liegen viele Unterschiede.
  • Das fängt schon beim Gewicht und der Größe der Models an.
  • Beispielsweise werden Katalogmodels weniger streng als Catwalkmodels betrachtet.
  • Demnach dürfen Models, welche für gängige Modekataloge posen, gerne eine normale Statur vorweisen.
  • Dadurch stellen die Betreiber der Kataloge sicher, dass sich mehrere Bevölkerungsgruppen von deren Produkten angesprochen fühlen, denn nicht jeder Kunde besitzt traumhafte Modelmaße.

Du brauchst für eine erfolgreiche Übungssession folgendes:

  • Körperspannung
  • Eine Menge Inspiration
  • Viel Konzentration und Ausdauer
  • Einen immerhin durchschnittlich trainierten Körper
  • Einen CD- oder MP3-Player oder gar eine Stereoanlage
  • Einen Fotoapparat (bestenfalls mit einem Hobby- oder Amateurfotografen)
  • Eventuell Make-Up
  • Diverse Zeitschriften, für die Models posieren
  • Einen Computer mit einem funktionsfähigen Grafikprogramm (Ein tolles freeware Programm wäre hierfür beispielsweise GIMP)

Los geht´s

Achtung - Kamera - Action: Los geht das Posingtraining!

  1. Zuerst einmal besorgst Du Dir jegliche Zeitschriften, wofür Deine persönlichen Modelfavouriten posen.
  2. Blättere diesen ausgiebig durch und lasse Dich von allen Bewegungen und Gesichtsausdrücken inspirieren. Somit bekommst Du schon ein leichtes Gefühl dafür, wie die generellen Haltungen der Models aussehen.
  3. Nun kommt der Nachahm-Effekt: Stelle hierzu einen Spiegel vor Dir auf. Also unbedingt Spiegel putzen, für eine glasklare Sicht!
  4. Dieser Schritt ist optional: Falls Du ein wirklich makelloses Gesicht im Spiegel und auf Fotos sehen möchtest und Du aber über kein Grafikprogramm zum retuschieren verfügst, so trage Make-Up für einen ebenmäßigen Teint auf. Aber denk daran, weniger ist manchmal mehr: halte das Make-Up ziemlich natürlich.
  5. Blicke in den Spiegel und führe nacheinander alle Gesichtsmimiken durch, welche Dir in den Sinn kommen. Sei dabei sehr variabel, da es in der Modelbranche nicht gern gesehen wird, wenn Du auf jedem Foto den gleichen Gesichtsausdruck aufweist.
  6. Probiere es doch zum Beispiel mit dieser Reihenfolge von Gesichtsausdrücken: Fröhlich, traurig, überrascht, verärgert usw. Je abwechslungsreicher desto besser!
  7. Um noch einmal mehr Kontrolle über das Erscheinungsbild im Spiegel zu haben, stellst Du nach einiger Zeit Üben jetzt eine Kamera mit auf, die bestmöglichst über einen Selbstauslöser verfügt. Ansonsten holst Du Dir eben einen Freund oder eine Freundin zur Hilfe.
  8. Denk dabei aber nicht über die Kamera nach, versuche so natürlich wie möglich vor dem Fotoapparat zu sein! Dann wirkst Du auch gleich viel authentischer.
  9. Halte Deinen Kopf dabei immer gerade, um ein lästiges und unschönes Doppelkinn zu vermeiden!
  10. Bei stehenden Posen solltest Du Dich immer wieder kurz entspannen und dann erneut zurück in Deine Pose finden, um stets in Bewegung zu bleiben.
  11. Und bitte Ganzkörperposen niemals von unten fotografieren, dadurch wirkst Du nämlich viel kleiner als Du in Wirklichkeit bist.
  12. In stehenden Posen solltest Du die Beine überkreuzen und das Gewicht auf das Standbein verlagern.
  13. Wenn Du Dir Haare aus dem Gesicht entfernen möchtest, um beispielsweise Deine Augen auf dem Foto sichtbar zu haben, so nehme einzelne Strähnen mit einzelnen Fingern aus dem Gesicht. Lass dabei aber unbedingt den Oberarm am Körper!
  14. Denke immer an Deine Körperspannung und dem gleichmäßigen Aus- und Einatmen. Fitnessübungen können dabei eine super Hilfe sein. Sit-Ups, Liegestützen, oder welche Übung auch immer Dir hier am besten liegt, führe diese regelmäßig aus!
  15. Mache viele Fotos von Dir. Genauso erfolgen Fotoshootings bei professionellen Models. Dann kann das beste Bild am Ende ausgewählt werden.
  16. Pack die High-Heels aus: Für den perfekten Catwalk schaltest Du jegliches Medium ein, welches Dir ermöglicht laut Musik zu hören. Wähle Songs mit vielen Beats aus, damit Du lernen kannst im Takt zu laufen. Verwandle Dein Zuhause in einen persönlichen Catwalk und lauf los! Aber immer dran denken: Nicht wie ein Storch laufen!

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