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Obst selber dörren? - Wie geht das?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:06
Dörrobst ist länger haltbar und schmeckt außerdem ausgezeichnet.

Obst zu dörren ist eine gute Möglichkeit, damit dieses länger hält und so auch größere Mengen verstaut werden können, ohne dass diese verfaulen.

  • Beim Dörren von Obst ist die genaue Zeit ein sehr wichtiger Faktor.
  • Zu lang, kann zur Bräune, zu kurz zu Fäulnis des Obstes führen.

 

Vorteile:

  • Das Obst nimmt an Gewicht und Größe ab, was ein Transportieren sowie ein Verstauen größerer Mengen möglich macht.
  • Vitamine sowie Mineralien gehen bie dieser Konservierungsmethode nicht verloren.

 

Nachteile:

  • Der Geschmack des Obstes verändert sich ein wenig.
  • Evtl. hoher Verbrach von Strom/Energie.
  • Großer Aufwand.


Achtung:

  • Gedörrtes Obst enthält immer noch etwas Feuchtigkeit, weshalb dieses schimmeln kann.
  • Darum sollte gedörrtes Obst nur luftdicht (es gibt solche Automaten für Brot) aufbewahrt werden.

  • Obst
  • Leine/Korb
  • Backpapier
  • Mikrowelle oder Backofen
  • Dörrschrank
  • Evtl. Luftgebläse

Varianten um Dörrobst selbst herzustellen

Das Obst kann beim Dörren komplett oder in Scheiben geschnitten getrocknet werden. Die Temperatur beim Dörren sollte zwischen ca. 50 Grad (min. 25, max. 65 ) liegen.

 

Natürliches Dörren

  1. In einem Raum. Zu beachten ist, dass der Raum, indem das Obst gedörrt werden soll, sauber und staubfrei ist sowie über eine geringe Luftfeuchtigkeit verfügt.
  2. Es muss zudem eine Luftzirkulation geboten werden, sodass Luft ein- und ausströmen kann.
  3. Dabei wird das Obst z.B. an einer Leine befestigt oder eingefädelt und in den Raum gehängt.
  4. Wichtig ist, dass die einzelnen Früchte genügend Abstand voneinander haben, um ein Schimmeln zu verhindern.
  5. In einem Behälter. Dabei wird das Obst z.B. in einen Korb aus Stroh gelegt.
  6. Sehr wichtig ist die regelmäßige Kontrolle (stundenweise z.B.) sowie das Wenden des Obstes, da es sonst schnell schimmeln und von Bakterien befallen werden kann.
  7. In einem Schrank. Dabei wird das Obst auf ein Trockensieb gelegt und dann in den Schrank.
  8. Steht dieser draußen, trocknet das Obst durch die Sonnenstrahlen.
  9. Wird der Schrank innen aufgestellt, empfiehlt sich die Verwendung eines Gebläses, welcher für die nötige Temperatur sorgt.
  10. Bei allen Methoden, ist man dann fertig, wenn das Obst gedörrt ,,getrocknet'' ist (ca. 10 Stunden).

 

Dörren im Backofen

  1. Hierbei legt man das zu trocknende Obst auf ein Backpapier und legt dieses auf ein Gitter.
  2. Es wird nun mittig in den Backofen geschoben und bei 50 Grad und offenem Spalt (wichtig, damit die Luft entweichen kann), getrocknet.
  3. Auch hier sollte gewendet werden und dabei, wenn viel Flüssigkeit vorhanden ist, das Backpapier gewechselt werden.
  4. Vorteil bei dieser Variante ist, dass sich die Temperatur perfekt einstellen lässt.
  5. Ist das Obst trocken, kann man es rausholen und aufbewahren (hier beträgt die Zeit ca. 4 Stunden).

 

Dörren in der Mikrowelle

  1. Dies ist die beste Möglichkeit, da sie schnell geht und von außen durch die Tür gut beobachtet werden kann.
  2. Das zu dörrende Obst wird auf Backpapier gelegt und dieses auf ein flaches Gitter, welches auf den Drehteller der Mikrowelle passt.
  3. Nun stellt man die Temperatur ein, am besten um 50 Grad, und schaltet die Mikrowelle für zunächst 20 Minuten an.
  4. Anders als beim Backofen, kann die Luft nicht entweichen, weshalb man nach der Zeit die Tür kurz öffnen sollte und danach weiter macht.
  5. Der Prozess ist beendet, wenn das Obst trocken ist (die Zeit variiert zwischen 2-4 Stunden).

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