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Paintball vereint Freizeit und Sport

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:38
Es geht darum, Gegner mit Farbkugeln zu markieren.

Viele betreiben diese Sportart um sich nach anstrengenden Arbeitstagen, am Wochenende mal so richtig auszupowern. Denn Paintball fordert Körper und Geist zugleich. So geht es nicht nur darum, auf einer Position auszuharren bis jemand vom anderen Team vorbeiläuft. Ständige Bewegung und ausgeklügelte Taktiken sind in den Parcours von Nöten. Genau dieser Mix macht für die Mannschaftsspieler den ''Kick'' aus. 

Wer spielt Paintball?

Da sich Paintball einer immer größer werdenden Beliebtheit erfreut, wächst die Bandbreite der Spieler stätig, besonders nachdem die anfängliche Kritik am Paintball abgeklungen ist. 


Generell kann jeder Paintball spielen. Denn in Österreich fallen Paintball-Gewehre nicht unter das Waffengesetz. Ein Markierer darf also frei geführt werden, solange sich niemand bedroht fühlt. Außerdem sollte man Interesse an Teamsportarten haben, denn im Alleingang schafft es kein Profi die Gegner ''auszumarkieren''. Sogar einige Firmen verwenden Paintball als Schulung für ihre Mitarbeiter. Neben der Teamfähigkeit ist vor allem taktisches Geschick gefragt, vorausschauendes Denken, das Erkennen und Einschätzen von Situationen ist gefordert. Auch flink und wendig sollte der Spieler sein. Beim Paintball gewinnt nicht immer der Stärkere. 

Also ist Paintball eine ernstzunehmende Sportart?

Während die ersten Paintball-Turniere bereits direkt nach der Entstehung ausgetragen wurden, entwickelte sich die ''National Professional Paintball League'' in den USA erst ungefähr ein halbes Jahrzehnt später. Anmelden kann sich zu dieser Veranstaltung jeder, der in einer internationalen Mannschaft spielt. Allerdings muss in der Profi-Kategorie eine Teilnahmegebühr von 3.000-3.500 US-Dollar gezahlt werden.

 

Gespielt wird auf einem 1.620 Quadratmeter großen Gelände mit künstlichen Hindernissen. Es wird der Sieg angestrebt, bis entweder ein komplettes gegnerisches Team markiert wurde, die gegnerische Flagge entwendet und zum eigenen Flaggenstandpunkt gebracht werden konnte, oder die Zeit abgelaufen ist. Auch im Rahmen von Weltmeisterschaften wird seit 1996 gepflegt „ausmarkiert“.

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