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Passende Meditationshaltung finden - So klappt´s

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:26
In unserer schnelllebigen Welt sind Augenblicke des Innehaltens und der Entspannung besonders wichti

In unserer schnelllebigen Welt sind Augenblicke des Innehaltens und der Entspannung besonders wichtig. Viele Menschen finden diese ruhigen Momente in der Meditation, die ihnen wieder Kraft und Energie für den Alltag schenkt. Doch manchmal scheitert die Entspannung bereits bei der Meditationshaltung. Verkrampfte oder schmerzende Muskeln können von dem eigentlichen Ziel der Meditation stark ablenken und den gewünschten Effekt ins Gegenteil verkehren. Deshalb ist die richtige Meditationshaltung ein essentieller Bestandteil der Mediation. Doch wie findet man die richtige Meditationshaltung?

Passende Meditationshaltung finden

  • Es gibt nicht die eine, einzigartige Mediationshaltung, die auf die Bedürfnisse aller Menschen zugeschnitten ist. Jeder Mensch ist anders und deshalb muss auch jeder Mensch individuell seine für ihn passende Meditationshaltung finden.
  • Wichtig bei der richtigen Meditationshaltung ist, dass diese bequem ist. Man sollte sich nicht eingeengt oder verkrampft fühlen.
  • Die bekannteste Meditationshaltung ist der Lotussitz. Dieser ist aus dem Yoga bekannt, doch vielen Menschen (gerade Anfängern) mag diese Haltung nicht so recht gelingen. Die Meditation sollte nur im Lotussitz stattfinden, wenn man dabei nicht verkrampft ist, geschweige denn, wenn man Schmerzen verspürt. Eine einfachere Variante des Lotussitzes ist der halbe Lotussitz. Dabei wird nur ein Fuß auf den gegenüberliegenden Schenkel gelegt, der andere Fuß bleibt unten, wie beim Schneidersitz.
  • Der Schneidersitz ist die einfache Alternative zum Lotussitz. Die meisten Menschen kennen diese Haltung noch aus ihrer Kindheit und können dabei sehr gut entspannen. Die Hände kann man dabei z. B. wie beim Lotussitz, nach oben geöffnet auf den Knien ruhen lassen.
  • Wem der Schneidersitz schwer fällt, der kann stattdessen auch den Fersensitz ausprobieren. Dazu kniet man sich hin und setzt sich mit seinem Gesäß auf die Fersen. Der Fersensitz ist sehr beliebt.
  • Menschen, die aus den verschiedensten Gründen nicht sehr beweglich sind, können auch Hilfsmittel für den Fersensitz verwenden. Beim Meditationsbänkchen beispielsweise sitzt man auch in kniender Haltung.  Dabei ruht das Gesäß auf dem Bänkchen, die Waden und Füße finden darunter Platz.
  • Auch ein Mediationskissen kann den Fersensitz erleichtern. Auch hier kniet man, die Waden finden seitlich Platz. Das Meditationskissen kann man auch für den Lotus- oder Schneidersitz verwenden.
  • Das Liegen ist auch eine beliebte Haltung für die Meditation. Gerade Menschen, deren Muskeln sich im Sitzen leicht verkrampfen, ziehen diese Meditationshaltung vor. Hier kann man zwischen dem ausgestreckten Liegen oder dem Liegen mit angezogenen Beinen wählen. Diese Meditationshaltung eignet sich allerdings eher für Menschen, die während der Meditation nicht allzu leicht einschlafen.
  • Manche Menschen neigen dazu, während der Meditations auszukühlen. Es kann hilfreich sein, eine leichte Decke über sich auszubreiten.
  • Am Besten, man probiert die verschiedenen Meditationshaltungen aus und wählt die Angenehmste aus. Jeder weiß für sich selber am Besten, welche Haltung ihm gut tut.
  • Die Meditationshaltung kann auch von der Tagesform abhängen. Man kann ruhig mal verschieden Haltungen ausprobieren und diese je nach Gefühl variieren. Entscheidend ist, dass die Meditationshaltung für den Moment die Richtige ist.

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