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Rechtsschutz von Büchern? - Tipps&Tricks

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:15
Den Hobby zum Beruf machen.

Nach unzähliger Tages- und Nachtarbeiten, etlichen Kreativitätskrisen und anderen verzweifelten Momenten ist es endlich geschafft: Das eigene mit voller Liebe und Mühe bestückte Buchexemplar ist fertig geschrieben - und das bis auf das letzte Wort. Doch bis zur eigentlichen Veröffentlichung ist es noch ein weiter, harter Weg. Hinzu kommt die Frage der eigenen Rechtslage bezüglich dieses sehr persönlichen Schriftstückes. Aber keine Panik: Hier ein kleiner Guide, der Dir sicher ein wenig weiterhelfen wird!

  • Achtung bei Verlägen, welche auf sogenannte "Druckkostenzuschüsse" verweisen.
  • Dann ist auf alle Fälle schon einmal für Dich ausgeschlossen, jemals Reich mit Deinem eigenen kreierten Werk zu werden.
  • Wie der Name nämlich schon sagt, darfst Du dann ordentlich bei den Druckkosten "mitblechen".
  • Mittlerweile exisitiert sogar schon die Bezeichnung "Druckkostenzuschuss-Verlag", dies lässt meist auf unseriös arbeitende Verläge schließen, welche es mehr auf Dein Geld als auf Dein geschriebenes Buch abgesehen haben.

Ist der Zeitpunkt der Vollendung eines eigenen geschriebenen Buches gekommen, so sind folgende Dinge für die erfolgreiche Zukunft diesen Werkes von großer Bedeutung:

  • Kritische Gegenleser (ausgenommen sind Freunde, Familie, Verwandte etc.)
  • Umgang mit konstruktiver Kritik am eigenen Schriftstück
  • Mut zur Verbesserung, oder eventuell gar Veränderung des eigenen Werkes
  • Vorsicht und vollste Konzentration beim Auswählen der Verlage, welche das von Dir gefertigte Manuskript erhalten sollen
  • Sehr viel Geduld

Wichtige Tipps&Tricks

Auf zu den alles entscheidenden Schritten - So gehst Du vor:

  • Du selbst magst - und auch Deine Mitmenschen (Familie, Freunde etc.) - davon ausgehen, dass Dein gefertigtes Manuskript perfekt ist, sowie es jetzt vor Dir liegt. Nimm Dir aber doch noch einmal genug Zeit dafür:
  • Lese alles noch einmal gründlich durch und achte dabei besonders auf eine korrekte Rechtschreibung und Grammatik.
  • Lass Dein Vorwerk gegenlesen von Menschen, bei denen Du Dir einer konstruktiven Kritik sicher sein kannst! Führe im Anschluss unbedingt ein ausführliches Gespräch mit dieser/diesen Person/Personen, damit sie Dir all ihre Eindrücke und Verbesserungsvorschläge mitteilen können.
  • Natürlich kannst Du hierfür auch das Internet nutzen:
  • Melde Dich hierzu bei diversen Literaturportalen an und lass andere User Dein Schriftstück lesen. Diese können Dir dann per privater Nachricht oder Kommentar ihre ganz persönliche Meinung hinterlassen. Eine Anmeldung auf solch einem Portal ist dazu meist kostenlos.
  • Gab es ein paar Kleinigkeiten auszubessern, so folgt nun die komplette Überarbeitung des Manuskriptes.
  • Nun gehst Du auf "Verlagsschau". Durchforste am besten das Internet nach für Dein Schriftstück geeigneten Verlagen. Dabei spielen die Seriösität des Verlags sowie die dort vorkommenden Genres eine große Rolle!
  • Erstens wollen wir nicht in die Falle eines sogenannten "Druckkostenzuschuss-Verlages" tappen und zweitens möchte wohl kaum ein Verlag, welcher sich auf Science Fiction und Action fixiert eine romantische Liebesgeschichte veröffentlichen.
  • Du kannst auch beim Verlag Deines Vertrauens ein Vorabgespräch in Form eines Telefonates führen und Deinem "Zuhörer" Dein selbst geschriebenes Werk schmackhaft machen, möglicherweise sammelst Du so gleich Pluspunkte.
  • Und vergiss niemals: Verliere nie die Nerven und die Geduld, nachdem Du Dein Manuskript bei einem Verlag eingesendet hast. Es dauert oft lange, bis überhaupt eine Reaktion von Seiten der Verlage kommt. Beweise Stärke und Durchhaltevermögen!
  • Nicht zu vergessen: Wie sieht es jetzt mit Deiner rechtlichen Lage aus:
  • Laut dem UrhG, dies bedeutet soviel wie Gesetze über das Urheberrecht, besitzt Du automatisch, nach dem Fertigstellen des Schriftstückes die vollen und vor allem alle Rechte daran. Dies erfolgt nach dem Prinzip des geistigen Eigentums.
  • Doppelt hält aber bekanntlich besser und ist beim Rechtsschutz bestimmt auch nicht verkehrt:
  • Du kannst darüber hinaus nämlich eine Kopie Deines Manuskriptes bei einem Notar hinterlegen und auf die Zeit und den Tag genau dort festhalten lassen. Einen Zeugen hast Du darüber hinaus damit auch noch gewonnen.
  • Viel Glück und Erfolg bei Deiner hoffentlich erfolgreichen und für Dein Leben erfreuenden Autorenkarriere!

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