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Schutzraum einrichten? - So geht´s

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:03
Die Welt ist bekanntlich voller Gefahren...
Dabei ist hier nicht nur von den zahlreichen kriminellen Gegebenheiten die Rede, denen viele Menschen in unserer Gesellschaft immer wieder zum Opfer fallen. Sondern auch Naturkatastrophen oder politische Ereignisse, zum Beispiel Kriege, Bombenanschläge und so weiter spielen in diesem Zusammenhang eine wesentliche Rolle. Wie gut ist es doch, wenn man rechtzeitig Vorsorge betreibt und einen Schutzraum zur Verfügung hat, in den man sich mit Kind und Kegel zurückziehen und Schutz suchen kann. Wie aber sollte eine solche Vorrichtung eingerichtet sein? Und welche Utensilien und Lebensmittel et cetera sind im "Fall der Fälle" unabdingbar?

  • Je früher man mit der Einrichtung eines Schutzraumes beginnt, desto besser.
  • Denn Fakt ist, dass Katastrophen - gleich, welcher Art - niemals planbar sind.
  • Darüber hinaus ist es wichtig, die Bestände im Schutzraum regelmäßig auf ihre Funktionalität, Qualität und Haltbarkeit zu überprüfen.
  • So ist es unter anderem bei Konservendosen und anderen Lebensmitteln möglich, dass sich ihr Verfallsdatum dem Ende neigt. Auch Verbandsstoffe, Medikamente, Öle und zahlreiche andere Gegenstände sind nur begrenzt haltbar.

 

 

Um gegebenenfalls gar für einen längeren Zeitraum im Schutzraum zu überleben, bedarf es zahlreicher Utensilien. So gehören folgende in jedem Fall zur "Grundausstattung":

  • Lebensmittel, am besten Konserven, Dauerware, getrocknetes Obst und Gemüse et cetera
  • Töpfe, Behältnisse, Besteck
  • Wasser in großen Mengen
  • Vitaminpräparate
  • warme Decken
  • Messer
  • Kerzen, Fackeln
  • Bunsenbrenner, Öl
  • Aspirintabletten und andere relevante Medikamente
  • Werkzeug
  • Verbandszeug

 

  1. Wer sich dazu entschließt, rechtzeitig vorzusorgen für den "Fall der Fälle", leistet sicherlich einen ungemein wertvollen Beitrag zur Sicherheit der eigenen Person sowie anderer Menschen.
  2. Auch das regelmäßige Überprüfen bzw. Bestandsaufnahmen machen in dem Fall durchaus Sinn.
  3. Denn nur funktionstüchtige bzw. genießbare Produkte sind im Falle eines Aufenthaltes im Schutzraum wirklich von Wert.
  4. Auf der anderen Seite ist jedoch gleichwohl die Tatsache überlegenswert, ob es wirklich Sinn macht, sich derartig intensiv mit der Ausstattung des Schutzraumes zu befassen.
  5. Schließlich geht eine solche Vorsichtsmaßnahme stets auch mit einem Gewissen Angstgefühl einher.
  6. Wer jedoch stets "die Angst im Nacken" verspürt, etwas Böses oder Kastastrophales könne über kurz oder lang über die Menschheit hereinbrechen, wird auf Dauer wohl kaum mehr in der Lage sein, die Freuden, die das alltägliche Leben zu bieten hat, wirklich zu schätzen zu wissen.
  7. Im Gegenteil, denn die Angst vor einem möglichen Unglück kann sehr wohl - wenn auch nur unterschwellig - dazu beitragen, dass man innerlich verkrampft und sich unnötige Sorgen macht.
  8. Ein derartiges, dauerhaftes Unwohlsein spiegelt sich - und auch das sollte nicht vergessen werden - letztlich auch auf die Menschen im engeren sozialen Umfeld wider.

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